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Thüringer Allgemeine

UNSTRUT-HAINICH-KREIS

T A MU4

Ausstellung
mit Bildern
aus der
Theaterwelt
MÜHLHAUSEN.
„Traumhafte Klassik“ lautet
der Titel einer Ausstellung
von dem Theater-Fotografen
Kurt Kalischke. Ab 25. März
ist sie im Mehrgenerationenhaus,
Geschwister-SchollHeim, in der Puschkinstraße
zu sehen. Gezeigt werden
Aufnahmen von den Brettern, die die Welt bedeuten,
klassische Szenen aus dem
Theater. Umrahmt werden
die eindrucksvollen Fotografien von Aphorismen des Autors Siegbert Kardach.
Kurt Kalischke, ein welterfahrener Thüringer, wurde
1941 in Sömmerda geboren.
Seine große Leidenschaft war
und bleibt die Fotografie. Die
Motive spielen für ihn dabei
nicht die vordergründige Rolle. Und dennoch: gerade das
Arrangement der aktuellen
Kunstausstellung richtet sich
mit bewusstem Augenmerk
an die Bildung junger Menschen und verführt geradezu,
sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Traumhafte
Klassik ist Leidenschaft und
Verantwortung zugleich − für
Kurt Kalischke und schließlich auch für die Besucher.
Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 25. März, um
14 Uhr im oberen Foyer des
Mehrgenerationenhauses in
der Kreisstadt. „Wir freuen
uns, diese Ausstellung hier in
Mühlhausen präsentieren zu
können“, verrieten die Initiatoren Daniela Weschke von
der Koordinierungsstelle Nelecom und der Leiter des Hauses, Markus Edom. Bereits in
Moskau, Peking, Washington
und New York konnten die
Bilder von Kurt Kalischkes
viele Besucher begeistern. gm

(03601) 88 02 60

Auf den Geschmack gekommen

Madeleine Schröder und Alexander Jatho werben auf Tourismusbörse für Urlaub in Afrika
Weiß heben sich der Umriss
Afrikas und der Schriftzug
Afromaxx von den schwarzen T-Shirts ab. Am Tansania-Stand auf der Internationalen Tourismusbörse in
Berlin warben damit bis
zum vergangenen Sonntag
eine Stadtilmerin und ein
Urbacher, die es auf den
schwarzen Kontinent gezogen hat, für ihr „Kind“.

Hirte und
Lehmann
besichtigten
Bioanlage
Unabhängig von der Katastrophe in Japan steht für
die Bundestagsabgeordneten Christian Hirte und
Annette Lehmann (beide
CDU) fest, dass die Zukunft in den regenerativen
Energien liegt, so auch in
der Vogtei in Niederdorla.

Von Thomas Becker
BERLIN.
Am 11. März 2004 verließen
Madeleine Schröder und Alexander Jatho Thüringen − und
damit auch den Unstrut-Hainich-Kreis (unsere Zeitung berichtete). Ihr Ziel: Tansania. Ihr
Plan: Mal für ein Jahr schauen,
was zu erreichen ist. Sieben Jahre später sind sie immer noch
dort. Und kamen nach bisher
ausschließlich privaten Besuchen erstmals mit dem Ziel
nach Deutschland, zu schauen,
was man hier erreichen kann.
In Sachen Werbung für ihr Unternehmen Afromaxx.
Das hat sich über die Jahre
zum anerkannten Spezialanbieter für Kilimandscharo-Touren und Safaris entwickelt. So
etwas geht nicht im Selbstlauf.
„Wir haben uns auf deutschsprachige Gäste spezialisiert.
So konnten sich unsere Guides
auf die Mentalität einstellen“,
sagt Alexander Jatho. Auch die
Geschmäcker seien je nach
Nation unterschiedlich, das
wissen die beiden als kulinarisch verwöhnte Thüringer
ganz genau. Selbstverständlich
standen für sie jetzt beim Besuch auch Thüringer Klöße auf
dem Speiseplan. Denn die gibt
es in Tansania nicht.
Fragt man die beiden, was
sich in ihrer alten Heimat in
den vergangenen Jahren aus ih-

Freitag, 18. März 2011

MESSEPREMIERE: Madeleine Schröder (links) aus Stadtilm und Alexander Jatho aus Urbach (Mitte) präsentierten
ihr Unternehmen Afromaxx im Tansania-Bereich auf der ITB in Berlin.
Foto: Thomas Becker
rer Sicht so verändert hat, so ist
es für Madeleine Schröder in
erster Linie die enorme Technisierung des Alltags. „Überall
gibt es Automaten, immer weniger Menschen, wie zum Beispiel auf den Bahnhöfen. Aber
selbst bei Ikea steht man ja inzwischen vor Selbstzahlkassen.“ Einig sind sich beide, dass
sich ihre innere Uhr verändert
hat. „In Afrika läuft vieles langsamer. Das ist nicht immer
schön, wenn man auf die Abwicklung von Aufträgen wartet. Aber man passt sich mit der
Zeit an und empfindet es im
Vergleich als wohltuend. Hier

in Deutschland rast dann die
ersten Tage alles ganz schön an
einem vorbei“, sagt Alexander.
Während Madeleine schon
wieder am Fuß des Kilimandscharo angekommen ist, hat er
noch vier Wochen Urlaub in
Deutschland vor sich. Selbstverständlich mit Familie und
Freunden in der Nähe Mühlhausens, aber auch mit Plänen
für Ausflüge. Wie ein Urlauber.
Zuhause − das ist momentan in
Tansania. Für wie lange noch,
weiß er nicht. „Wir lassen es
auf uns zukommen. Momentan
denken wir noch an Expansion
− und nicht an Rückzug“, sagte

der Architekt, der den Bauhausstil an den höchsten Berg
von Afrika gebracht hat. Die
neue Lodge, die an der Machame-Route, einer der schönsten
Besteigungsstrecken, entstanden ist, steht kurz vor ihrer Vollendung. Auch hier hatten die
beiden Thüringer, die ihr Team
inzwischen mit Franziska Mißler, einer gebürtigen Leipzigerin, verstärkt haben, eher europäische Zeitmaßstäbe an die
Bauzeit angelegt. Nun aber,
nach etwa drei Jahren, soll das
neue Afromaxx-Aushängeschild
fertig werden. Und hoffentlich
auch wieder Thüringern als

Ausgangspunkt für unvergessliche Touren dienen. Von denen
kamen nicht wenige am Wochenende an den AfromaxxStand auf der ITB. Dort gab es
die neuen Prospekte über Berge,
Tiere und Meer. Und einen kleinen Vorgeschmack auf Tansania − schwarzen Tee. Auf den
Geschmack gekommen sind
aber auch die Thüringer. Die
ITB soll nicht ihre letzte Messe
hier gewesen sein. „Auch Dresden und Stuttgart sind für uns
interessant. Es war schon sehr
erfreulich, wie groß die Nachfrage an unserem Stand war“,
resümiert Madeleine zufrieden.

Grundstein mit
Hilfe im Trauerfall dem Trabi gelegt

K18 T16 01A - Anzeigensonderveröffentlichung

Anruf genügt

Abschied, Trauer und
Sterben betreffen nicht nur
die ältere Generation.
Sprechen Sie schon heute über Ihre
Wünsche. Wir beraten Sie gern!
Hospitalplatz 1 · 99947 Bad Langensalza
www.bestattungshaus-am-reiterdenkmal.de

Tel. 03603/81 35 41

Traditionelle Hausmesse bei Fliesen-Höfer

GROSSENGOTTERN.
Die Firma Fliesen-Höfer hatte
kürzlich zu ihrer schon traditionell gewordenen Hausmesse
eingeladen. Ein Familienunternehmen, in dem auch im laufenden Jahr die Zeichen auf
Wachstum stehen.
Der Grundstein für diese Erfolgsgeschichte wurde bereits
im Frühjahr 1990 gelegt, noch
zu DDR-Zeiten. In der Mangelwirtschaft gehörten Fliesen zu
den gefragten Artikeln, die aber
nur unter Vitamin B, also Beziehungen, zu beschaffen waren. In dieser Zeit des Umbruchs erhielt der junge Thomas Höfer einen Tipp, wie man
diesem Übel begegnen könne.
Er setzte sich in seinen Trabant-Kombi, steckte sein eben
erhaltenes Begrüßungsgeld ein,
nahm vorsorglich zwei Kanister Benzin mit und startete gen
Westerwald, wo er einen Treff
mit einem dort ansässigen Fliesenhändler vereinbart hatte.
Dieser Fliesenhändler überließ
Höfer einen Restposten von 36
Quadratmetern Fliesen. Diese
abenteuerliche Rückfahrt mit
seinem völlig überladenem Trabi
wird er wohl nie vergessen.
Der Nachholbedarf war damals so groß, dass zunächst

nicht alle Kundenwünsche befriedigt werden konnten. „Von
Anfang an“, so beschreibt der
Händler seine Geschäftsstrategie, „gab es und gibt es noch
heute meine hochwertigen Warenartikel zu fairen Preisen.
Schließlich will man seinen
Kunden in die Augen schauen
können.“ Das honorierten die
Kunden und Höfer nutzte die
Gunst der Stunde indem er in
seinen jetzigen Standort am Gewerbegebiet Schießufer in Großengottern investierte. Erfreulich
für den Firmenchef, der Kundenstamm ist erhalten geblieben.
Bei dieser Hausmesse waren
auch Enkelkinder seiner ersten
Kundengeneration unter den
Besuchern auszumachen, die
sich die Messeneuheiten 2011
vorstellen ließen. Interesse gab
es auch für Nischenprodukte,
aber auch Schnäppchenjäger
kamen über die Abverkaufsangebote auf ihre Kosten. Im Fokus des Besuchers der Hausmesse stand wie auch schon in
den Vorjahren der Kaminofen,
der in der großen Halle für wohlige Wärme sorgte. Das überzeugte auch die Familie Montag
aus Diedorf, die sich an diesem
Tage zum Kauf des gleichen
Ofens entschlossen hatte. us

TEAMARBEIT: Das erfolgreiche Unternehmerehepaar Sabine und Thomas Höfer.
Foto: Ulrich Schiffer

NIEDERDORLA.
Beim Besuch der Biogasanlage der Landwirtschaft Niederdorla GmbH bestätigten
die Bundestagsabgeordneten
Christian Hirte und Annette
Lehmann, dass der Weg ins
Zeitalter regenerativer Energien zwingend erforderlich
sei und lobten in diesem Zusammenhang das Engagement der Tupag Holding AG.
Mit Blick auf die Ereignisse in
Japan bekräftigen nun beide,
dass dieser Weg deutlich forciert werden müsse. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand
die Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes
(EEG) zum Jahresanfang
2012. Biomasse ist mit einem
Anteil von zwei Dritteln der
wichtigste erneuerbare Energieträger in Deutschland. So
stemme die TUPAG Holding
AG als Mutterkonzern der
Landwirtschaft Niederdorla
GmbH bereits jetzt ihren
Energieverbrauch komplett
selbst. Als Mitglied des Umweltauschusses des Deutschen Bundestages, begleitet
Hirte die Novellierung des
EEG federführend und informierte sich vor Ort über die
Anlage und deren weitere
Nutzung. Landtagsabgeordnete Lehmann ergänzte im
Gespräch die Situation der
Abfallentsorgung und der regenerativen Energienutzung
im Unstrut-Hainich-Kreis.

Grünabfälle
im April
verbrennen
LANDKREIS.
Trockener Baum- und Strauchschnitt kann vom 1. bis 30.
April laut Pflanzen-Abfallverordnung wieder im UnstrutHainich-Kreis auf nicht gewerblich genutzten Grundstücken verbrannt werden. Davon ausgenommen sind allerdings Sonn- und Feiertage.
Untersagt ist das Verbrennen
außerdem im Stadtgebiet von
Bad Langensalza und in der
Gemarkung Ufhoven sowie
in der Gemeinde Niederdorla. Hier bieten die Gemeinden andere Möglichkeiten
zur Entsorgung von Baumund Strauchschnitt an, die
den ortsüblichen Bekanntmachungen zu entnehmen
sind. Das Landratsamt empfiehlt zudem aus Umweltschutzgründen, die Grünabfälle etwa durch Schreddern
zur Gewinnung von Mulch
oder Kompostierungsmaterial, der Beseitigung vorzuziehen. Auch das Liegenlassen
von Pflanzenabfällen im Garten und die damit verbundene Schaffung von Kleinlebensräumen für zahlreiche Tierarten stellt schließlich eine sehr
empfehlenswerte Alternative
zur Verbrennung dar.

Unparteiische
Gerichte
WEIMAR.
Im Weimarer Bürgerbüro,
Marktstraße 17, diskutieren
am Sonntag, um 11 Uhr Gabi
Zimmer und Norbert Mros
(Mühlhausen) von der Linken mit den Richterinnen des
Thüringer Verfassungsgerichtes Iris Martin-Gehl und Petra Pollak (Mühlhausen) über
die Rolle des Thüringer Verfassungsgerichts. In Thüringen hat das Verfassungsgericht geklärt, wie weit direkte
Demokratie gehen kann. Ein
wichtiger Schritt zum Erfolg
des Volksbegehrens ist damit
getan. Wie stark beeinflussen
diese Gerichte die Landespolitik, lautet die Fragestellung
bei diesem Gespräch.


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