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13:01-05
Ausgabe 1

de

ARA 900 Lenkbare Liftachse hinter
Antriebsachse

103 751

Funktionsbeschreibung

1 712 092

© Scania CV AB 2000, Sweden

Inhalt

Inhalt
Allgemeines

.................................................................................. 3

Geradeausstellung

.................................................................................. 4

Linkslenker

Rechtskurve .............................................................. 5
Linkskurve ................................................................ 6

Rechtslenker

Rechtskurve .............................................................. 7
Linkskurve ................................................................ 8

Von außen auf die Lenkung
einwirkende Kräfte

2

.................................................................................. 8

© Scania CV AB 2000, Sweden

13:01-05

Allgemeines

Funktionsbeschreibung
Allgemeines
Bei der Achse ARA 900 handelt es sich um
eine hydraulisch gesteuerte, lenkbare Liftachse
hinter der Antriebsachse. Die Lenkung der
Liftachse besteht aus einem Geberzylinder,
einem Rückstellzylinder und einem
Druckspeicher.
Die Liftachse ist sowohl für Rechtslenker als
auch für Linkslenker erhältlich. Die Achsen
sind im wesentlichen identisch, unterscheiden
sich jedoch hinsichtlich der Leitungsverlegung
und Position der Steuerungsbauteile. Die
Steuerung der Liftachse ist identisch,
unabhängig davon, ob das Fahrzeug mit einer
oder zwei Vorderachsen ausgestattet ist.
Bei Fahrzeugen mit einer Vorderachse befindet
sich der Geberzylinder hinter dem
Lenkgetriebe und ist mit dem Lenkstockhebel
verbunden. Bei Rechtslenkern befindet sich der
Zylinder auf der rechten Seite, bei
Linkslenkern auf der linken Seite.

des Geberzylinders miteinander verbunden. Bei
einem Lenkeinschlag über 4° steuert der
Geberzylinder den Rückstellzylinder.
Nach dem Befahren einer Kurve erscheint die
Rückkehr in die Geradeausstellung bei den
letzten Winkelgraden möglicherweise
schwächer, da die Rückkehrkräfte des
Geberzylinders während der letzten 4°
nachlassen (Neutralbereich des
Geberzylinders).
Der Geberzylinder verfügt über einen
integrierten Verstärkungszylinderkreis, der
direkt vom Lenkgetriebe mit Öl versorgt wird.
Bei Fahrzeugen mit zwei Vorderachsen ist die
Funktion des Verstärkungszylinders in den
Geberzylinder integriert.
Der Verstärkungszylinderkreis des
Geberzylinders ist vom hydraulischen
Steuerkreis der Liftachse getrennt. Letzterer
verfügt über einen Druck von 14 bar.

Bei Fahrzeugen mit zwei Vorderachsen
befindet sich der Geberzylinder auf der linken
Seite am Lenkzwischenhebel der hinteren
Vorderachse. Diese Einbauposition gilt sowohl
für Rechts- als auch für Linkslenker.

Der Druck im hydraulischen Steuerkreis wird
durch einen Druckwächter überwacht, durch
den bei einem Druckabfall eine Warnleuchte
eingeschaltet wird. Die Warnleuchte leuchtet
auf, wenn die Zündung eingeschaltet wird und
erlischt wenn der Motor gestartet wurde und
der Druck 7,5 bar überschreitet.

Der Rückstellzylinder befindet sich an der
Liftachse und ist mit dem Lenkhebel der
Liftachse verbunden.

Das System wird durch Überdruck- und
Befüllventile gesichert, wenn die Lenkung
Kräften von außen ausgesetzt wird.

Der Druckspeicher absorbiert Druckanstiege
im Hydrauliksystem und beaufschlagt das
System so mit Druck, daß die Räder der
Liftachse in die Geradeausstellung
zurückkehren, sobald das Lenkrad wieder in
die Mittelstellung gebracht wird.
Der Geberzylinder verfügt über zwei
Kammern, die mit zwei Kammern im
Rückstellzylinder verbunden sind und die
Lenkkräfte hydraulisch auf die Räder der
Liftachse übertragen.
Während der ersten +/- 4° Lenkeinschlag der
Räder der Vorderachse sind beide Kammern

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© Scania CV AB 2000, Sweden

3

Geradeausstellung

Geradeausstellung

Geberzylinder 1 ist so ausgelegt, daß Kammern
B und D des Zylinders bei Rädern in
Geradeausstellung miteinander verbunden sind.
Bei dieser Konfiguration entspricht ein
Lenkeinschlag von weniger als 4° der
Geradeausstellung. Kammern Z und Y im
Rückstellzylinder 2 werden durch den
Druckspeicher 3 mit Druck beaufschlagt. Dieser
Druckspeicher hält die Räder der Liftachse in
Geradeausstellung.

Geberzylinder. Kammern B und D sind in der
Geradeausstellung über die Fase in der
Kolbenstange miteinander verbunden.

Rückstellzylinder

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© Scania CV AB 2000, Sweden

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Linkslenker

Linkslenker
Rechtskurve

Kammer A des Geberzylinders 1 wird beim
Befahren einer Rechtskurve über das
Lenkgetriebe mit Druck beaufschlagt und
verschiebt den Kolben, so daß Kammer B mit
Druck beaufschlagt wird.
Bei einem Lenkeinschlag von mehr als 4° wird
Hydraulikflüssigkeit von Kammer B über
Druckleitung L2 in Kammer X gedrückt.
Der Kolben im Rückstellzylinder 2 verschiebt
sich, so daß die Räder der Liftachse in die
umgekehrte Richtung lenken.

Rückstellzylinder

Geberzylinder

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© Scania CV AB 2000, Sweden

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Linkslenker

Linkskurve

Kammer E des Geberzylinders 1 wird beim
Befahren einer Linkskurve über das
Lenkgetriebe mit Druck beaufschlagt und
verschiebt den Kolben, so daß Kammer D mit
Druck beaufschlagt wird.
Bei einem Lenkeinschlag von mehr als 4° wird
Hydraulikflüssigkeit von Kammer D über
Druckleitung L1 in Kammer W gedrückt.
Der Kolben im Rückstellzylinder 2 verschiebt
sich, so daß die Räder der Liftachse in die
umgekehrte Richtung lenken.

Rückstellzylinder

Geberzylinder

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© Scania CV AB 2000, Sweden

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Rechtslenker

Rechtslenker
Rechtskurve

Kammer E des Geberzylinders 1 wird beim
Befahren einer Rechtskurve über das
Lenkgetriebe mit Druck beaufschlagt und
verschiebt den Kolben, so daß Kammer D mit
Druck beaufschlagt wird.
Bei einem Lenkeinschlag von mehr als 4° wird
Hydraulikflüssigkeit von Kammer D über
Druckleitung L2 in Kammer X gedrückt.
Der Kolben im Rückstellzylinder 2 verschiebt
sich, so daß die Räder der Liftachse in die
umgekehrte Richtung lenken.

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© Scania CV AB 2000, Sweden

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Rechtslenker

Linkskurve

Kammer A des Geberzylinders 1 wird beim
Befahren einer Linkskurve über das
Lenkgetriebe mit Druck beaufschlagt und
verschiebt den Kolben, so daß Kammer B mit
Druck beaufschlagt wird.
Bei einem Lenkeinschlag von mehr als 4° wird
Hydraulikflüssigkeit von Kammer B über
Druckleitung L1 in Kammer W gedrückt.
Der Kolben im Rückstellzylinder 2 verschiebt
sich, so daß die Räder der Liftachse in die
umgekehrte Richtung lenken.

Von außen auf die Lenkung
einwirkende Kräfte
Wirkt eine Kraft von außen auf die Räder ein,
steigt der Systemdruck an, bis ein
Überdruckventil im Geberzylinder öffnet und
einen Einschlag der Räder ermöglicht. Sobald
sich die Vorderräder in Geradeausstellung
befinden, kehrt der Rückstellzylinder in die
Mittelstellung zurück, sofern keine Kräfte von
außen auf die Lenkung einwirken.

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© Scania CV AB 2000, Sweden

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