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Die Spiele Entwicklerin Zoe Quinn über Gamergate .pdf



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24.9.2017

Die Spiele-Entwicklerin Zoe Quinn über Gamergate und Hass im Netz - Broadly

MEHR VON INTERNET
Warum Online-Trolle häu ger
männlich sind

"Leave Britney Alone!": Im
Gespräch mit einem der
ersten YouTube-Stars

Ich habe versucht, j
über LinkedIn achz

Die Spiele-Entwicklerin Zoe Quinn über Gamergate
und Hass im Netz
KB

Katelyn Burns
SEPT. 21 2017, 7:36AM

Foto: PublicA airs

"Diese ganze 'Sonnenlicht ist das beste Desinfektionsmittel'-Einstellung
funktioniert nicht. Es ist ja nicht so, als würden sich diese Menschen für
das schämen, was sie tun. Sie sind stolz darauf."
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E

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iner der Vorboten des Aufstiegs der neuen amerikanischen Rechten, der
sogenannten Alt-Right, war eine gigantische und koordinierte
Belästigungskampagne im Gewandt einer pseudopolitischen Bewegung:

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Kernverwende
überlebte
vor allem
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Die Spiele-Entwicklerin Zoe Quinn über Gamergate und Hass im Netz - Broadly

Aktionen fanden online statt, hatten aber ganz reale Folgen. Menschen verloren ihre
Jobs, und Frauen wie Videospieleentwicklerin Brianna Wu oder Vloggerin Anita
Sarkeesian wurden gestalkt und erhielten Morddrohungen.
Im Zentrum der Gamergate-Belästigungen stand aber vor allem eine Frau:
Spieleentwicklerin Zoe Quinn. Ihr Ex-Freund hatte die Bewegung damals als eine Art
Rache dafür ins Leben gerufen, dass sie die schwierige Beziehung mit ihm beendet
hatte. In ihrem gerade erschienen Buch Crash Override beschreibt Quinn ihre
Erfahrungen mit Gamergate und erklärt, welches System hinter dem Anstieg von
Belästigung und Hasskampagnen im Netz steckt. Wir haben mit ihr über den Aufstieg
der Alt-Right und die Online-Schmierenkampagne gesprochen, die ihr Leben
verändert hat.

Mehr lesen: Wie Frauen mit Hass im Netz umgehen
Broadly: Du hast zu den Leuten gehört, die schon vor Gamergate gewarnt
haben, bevor es sich mit anderen Gruppierungen vermischt und die Alt-Right
hervorgebracht hat. Wie war es für dich, das alles mit anzusehen?
Zoe Quinn: Die Belästigungen und der Hass waren nicht das Schlimmste. Viel mehr
haben mich die Menschen getro en, die etwas hätten unternehmen können, es dann
aber bewusst nicht getan haben. Sie nahmen es entweder nicht ernst oder dachten
sich: "Das legt sich wieder. Besser die Trolle nicht füttern, bla bla bla." Aber so ist es
nicht. Du musst tatsächlich dagegen halten. Das sollte allen bekannt vorkommen, die
die Geschehnisse nach der US-Wahl etwas verfolgt haben. Der Mechanismus dahinter
ist sehr ähnlich.
Und ja, die meisten dieser Hass-Gruppen wirken, als seien sie total verrückt. Die
behaupten irgendwas und die Reaktion der meisten ist dann: "Es stimmt nicht, dass
weiße Menschen automatisch allen anderen überlegen sind. Das ist eine absolut
bescheuerte Behauptung." Aber nur weil es bescheuert ist, heißt das nicht, dass es
niemanden verletzen kann. Diese ganze "Sonnenlicht ist das beste
Desinfektionsmittel"-Einstellung funktioniert in der heutigen Zeit nicht, nach der man
nur die Scheinwerfer auf die ganzen grauenvollen Sachen richten muss, damit den
Leuten klar wird, dass es schlecht ist und sie die Finger davon lassen. Es ist ja nicht so,
alsdeinem
würden
sichauf
diese
Menschen
für dasdu
schämen,
was sie
tun. Sie
sind stolz
darauf
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Mehr von Broadly: Der qualvolle Kampf gegen Rachepornos

Broadly Specials

Der qualvolle Kampf gegen
Rachepornos



27:14

Was ist das größte Missverständnis, dass die Leute diesbezüglich haben?
Eine wichtige Sache, die viele nicht verstehen, solange sie nicht selbst zum Ziel
geworden sind, ist, dass sich diese Art der Belästigung keineswegs aufs Internet
beschränkt. Bei mir ist es bis hin zu Anrufen und physischem Stalking eskaliert.
Menschen haben sogar versucht, mich vor meinem Haus abzufangen und zu
bedrohen. Für mich hat alles außerdem o ine mit einer missbräuchlichen Beziehung
begonnen. Als ich es endlich gescha t hatte, von ihm loszukommen, hat er das
Internet für seine Rache benutzt. Das passiert heutzutage vielen Opfern von
häuslicher Gewalt.
Diese Grenzziehung zwischen Online- und O ine-Belästigung ergibt immer weniger
Sinn, da wir uns ständig weiter vernetzen und mehr und mehr Menschen anfangen,
ihr Leben online zu leben. Ich bin ein etwas komischer Fall, weil ich Spieleentwicklerin
bin und es keine echte O ine-Version von dem gibt, was ich tue. Es geschieht also an
meinem Arbeitsplatz.

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"Wenn du ins Visier gerätst, weißt du nicht, ob es jemand ist,
der dich nur ärgern will, oder jemand, der das alles richtig
ernst meint."

Mir kommt es vor, als hätten wir die gesunde Skepsis vergessen, die wir in den 90ern
gegenüber dem Internet hatten. Nicht alles, was wir dort lesen oder sehen, entspricht
der Wahrheit. Es gibt eine Menge Leute, die absichtlich falsche Informationen über
Menschen in Umlauf bringen, um ihre Karrieren zu ruinieren. Unglaublich viele
Arbeitgeber googeln dich, bevor sie dich zu einem Vorstellungsgespräch einladen.
Wenn du keine besonders starke Internetpräsenz hast, dann taucht vielleicht nur der
Kram von den Leuten auf, die dir dein Leben versauen wollen. Die Arbeitgeber wissen
in der Regel nicht genug, um das zu hinterfragen. Und selbst wenn sie das tun, gib es
wahrscheinlich genug andere Bewerber, die keine unangenehmen Suchergebnisse
haben.
Es gibt viele Fälle, in denen das bis zur physischen Gewalt im realen Leben eskaliert
ist, besonders, wenn wir die Amokläufer Elliot Rodger und Dylann Roof
berücksichtigen. Sie hatten jeweils eine entsprechenden Online-Präsenz. Wenn du ins
Visier gerätst, weißt du nicht, ob es jemand ist, der dich nur ärgern will, oder jemand,
der das alles richtig ernst meint.

Quinn,
zweite von
links, 2016
beim
Panel
"How
Women-inGames
Initivatives
Make a
Di erence"
| Foto:
O cial
GDC |
Flickr | CC
BY 2.0

Crash Override ist nicht nur der Titel deines Buchs, du h ast auch eine

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Anlaufstelle
für Opfer
Online-Belästigungen
gegründet.
WasEinstellungen
hat dich dazu
nicht
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sein,von
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bewegt?
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Als sie angefangen haben, mich ins Visier zu nehmen, habe ich die Kanäle aus ndig
gemacht, über die sie ihre Angri e koordinierten. Sehr lange habe ich da nur still alles
aufgezeichnet was abging, weil sie sehr schnell an ngen, andere Leute ins Auge zu
fassen, die sie irgendwie mit mir in Verbindung brachten. Sie gri en Menschen an,
weil sie tatsächlich oder imaginär mit mir in Kontakt standen. Ich bekam mit, wenn sie
an ngen, jemanden unter die Lupe zu nehmen, und habe dann versucht, ihnen
zuvorzukommen und die entsprechende Person zu warnen. Das ging sehr lange so
und nachdem ich mit anderen Menschen gesprochen hatte, denen es ähnlich
ergangen war, habe ich mich entschieden, die Sache formeller anzugehen und auch
für Menschen zu ö nen, die wegen anderen Sachen als Gamergate attackiert wurden.

"Gamergate war ein persönlicher Racheakt gegen mich und
nicht, dass irgendwelche Fremden einen Ideologiekrieg
untereinander ausgetragen haben."

Als die Sache mit mir passierte und dermaßen groß und ö entlich wurde, haben sich
viele an mich gewandt und gesagt: "Ich habe das Gefühl, du bist die Einzige, die
versteht, was ich durchgemacht habe." Und dann erzählten sie mir ihre Geschichten.
Es war ganz klar, dass mein Fall nichts Neues oder Besonderes war. Das war mir auf
gewisse Weise schon vorher bewusst, aber wenn du mit Menschen sprichst und ihre
Geschichten hörst, dann fühlt es sich viel echter an. Statt nur zu ho en, dass sich die
Dinge ändern, habe ich also eine Institution ins Leben gerufen, die genau das
anbietet, was ich mir damals gewünscht habe.
Welche Langzeitfolgen hatten die Gamergate-Belästigungen für dich persönlich?
Es ist schon etwas absurd. Es ist nicht so, als wäre Gamergate die einzige schlimme
Sache gewesen, die mir je passiert ist. Ich war bereits obdachlos, hatte eine stark von
Missbrauch geprägte Kindheit und musste andere Dinge durchmachen. Aber
zumindest habe ich bei all diesen Sachen das Gefühl, dass ich sie verarbeiten und
hinter mir lassen konnte. Die gehören der Vergangenheit an. Menschen wissen nur
davon, weil ich es ihnen erzählt habe. Es ist nichts, das jeden Moment droht, wieder
Thema zu werden – abgesehen von PTBS oder anderen kognitiven Auswirkungen.

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Mehr lesen: Im Umgang mit weiblichen Opfern ist die Polizei immer noch
überfordert
Von meinem Ex-Freund werde ich jetzt aber faktisch nie loskommen. Gamergate wird
für mich immer etwas anderes sein als für alle anderen. Gamergate war ein
persönlicher Racheakt gegen mich und nicht, dass irgendwelche Fremden einen
Ideologiekrieg untereinander ausgetragen haben oder irgendein Sonderling versucht
hat, sich einen Namen zu machen. Das war jemand, mit dem ich in einer Beziehung
war, und der das alles nur gemacht hat, um sich an mir zu rächen. Das ist einfach nur
unfassbar kaputt.
Eine Sache, die meine Freunde damals zu mir gesagt haben, war: "Warum passiert
das gerade dir? Du bist so ein harmloser, liebenswerter Nerd. Das ergibt keinen Sinn."
Ich bin so eine Art Comedian. Die Tatsache, dass sich all das um mich gedreht hat, als
wäre ich eine politische Figur, obwohl das letzte Spiel, das ich verö entlicht hatte, ein
Waiting for Gadot-Ladebildschirm-Witz war, ist einfach so absurd. Es ist alles so
unfassbar absurd.
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6:55

Tschüss, Tinder: Wie man eine feministische Dating-App
entwickelt

DATING

Was man als Camgirl über
Männer und Beziehungen
lernt
Lisa Ludwig
SEPT. 15 2017, 9:00AM

Wer als Frau begehrenswert sein möchte, muss Dessous tragen und
muss die Unnahbare spielen? Zwei Amateurporno-Darstellerinnen
haben
ganz
Erfahrungen
Mit
deinemda
Besuch
aufandere
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m eine Sache klarzustellen: Natürlich sind Männer nicht vom Mars, Frauen

U

nicht von der Venus und festgefahrene, binäre Geschlechterrollen an sich
ganz großer Quatsch. Trotzdem erfreuen sich Artikel, Serien, Comedy-

Programme und Bücher, die das zwischenmenschliche Miteinander zu etwas
Kalkulierbarem, leicht Durchschaubarem machen wollen, nach wie vor großer
Beliebtheit. Wann "darf" man sich nach dem ersten Date melden, wie bringt man
wieder Feuer ins Schlafzimmer – die Antworten auf diese Fragen sind oft die gleichen:
sei so attraktiv wie möglich, lass dich nicht gehen und melde dich niemals als erstes.
Schnuggie91 und Bibixxx aus Hamburg arbeiten seit Jahren in der Erotikbranche und
verö entlichen selbstgedrehte Porno lme auf der Plattform MyDirtyHobby.de. Ihre
Vorstellung von dem, "was Männer wollen", wurde allerdings recht schnell über den
Haufen geworfen. In den zum Teil stundenlangen Webcam-Sessions mit ihren Fans
hören sie von Ängsten und Wünschen, die die Nutzer nicht einmal ihren Partnerinnen
anvertrauen wollen. Und müssen immer wieder feststellen: "Die" Männer oder "die"
Frauen gibt es nicht – und vieles, was wir über Erotik und das perfekte Verhalten in
Beziehungen glauben, stimmt einfach nicht.

Mehr lesen: Wie es ist, als Pornostar auf der Venus unterwegs zu sein
Broadly: Es gibt sehr viele Klischees darüber, was Männer angeblich toll nden
und was Frauen sein und darstellen müssen, um sexy zu sein. Was für
Erfahrungen habt ihr als Camgirls damit gemacht?
Schnuggie91: Ich habe auf jeden Fall immer gedacht, dass Männer auf große Brüste
stehen und ganz schlanke Frauen wollen. Oder dass man Dessous tragen muss, um
sexy zu sein. Von den meisten Männern habe ich dann aber gehört, dass sie gerade
Natürlichkeit total schätzen und eigentlich nur eine selbstbewusste Frau haben
wollen, die sich gerne selber mag. Das hat mir schon sehr viel gebracht, weil ich mir
das immer mehr verinnerlicht habe. Ich merke, dass ich jetzt Dinge an mir toll nde,
die ich vielleicht früher gar nicht so toll fand.

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"Ihm ist aufgefallen, dass ich versucht habe, meinen Bauch
einzuziehen. Er meinte dann: 'Das stört mich gar nicht. Ich
finde das total sexy.'"

Ich habe zum Beispiel auf der linken Seite drei kleine Sommersprossen im Gesicht.
Die habe ich selbst noch nie so richtig wahrgenommen und einmal meinte ein Fan
plötzlich: "Ich liebe deine Sommersprossen." Ich habe ihn gefragt, von welchen
Sommersprossen er redet und musste dann selbst erstmal in den Spiegel gucken.
Seitdem mag ich die auch richtig gerne.
Bibixxx: Als ich als Camgirl angefangen habe, habe ich auch erst mal Dessous
eingekauft und dachte, ich müsse mich jetzt wahnsinnig hübsch machen. Ich dachte,
ich müsste wirklich in so eine Pornoschiene rutschen, weil die Nutzer das erwarten.
Wenn man Außenstehenden erzählt, was man so macht, fragen die auch immer:
"Musst du dich da den ganzen Tag in Dessous räkeln?" Dabei ist das gar nicht so. Das
ist echt ein Klischee.

Foto bereitgestellt von Bibixxx (links) und Schnuggie91 (rechts)

Broadly: Wann habt ihr gemerkt, dass das eigentlich gar nicht stimmt? Dass es
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Bibixxx: Bei mir war das relativ am Anfang. Ich hatte Dessous und High-Heels an,

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