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McLuhanEinleitung .pdf


Original filename: McLuhanEinleitung.pdf
Title: Unbenannt 2
Author: Benjamin Kadic

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Benjamin Kadić, David Rohm
Herr Bechthold-Hengelhaupt
Seminarkurs Medien
18. April 2011

MARSHALL MCLUHAN ÜBER DIE MEDIEN

„Ihre Götzen sind Silber und Gold,
Ein Werk der Menschenhände.
Einen Mund haben sie, und sehen nicht;
Augen haben sie, und sehen nicht.
Ohren haben sie, und hören nicht.
Eine Nase haben sie, und riechen nicht.
Hände haben sie, und tasten nicht;
Füße haben sie, und gehen nicht,
Wie sie, sind die sie machen,
Alle, die auf sie trauen.“1

sprach der Psalmist pathetisch im 115. Psalm der christlichen Bibel. Er hat damit einen
Kerngedanken McLuhans ungewollt vorausgenommen. Der Götze spielte für die Verfasser dieser
Textstelle die gleiche Rolle, wie es schon für die antiken Mythologen und für sich selbst, der Narziss
tat . Ferner entspricht er, der Götze zum Beispiel dem Schauens eines Idols. McLuhan setzt dies gleich
mit der Verwendung einer Technik bzw. eines technischen Gebrauchsmittels.
Nun soll der Leser in einer Einleitung nicht gleich in die Tiefen des Textes gezogen werden, daher
bleiben die Kommentare zu den veranschaulichenden Zitaten verkürzt. Um das Verständnis zu fördern
soll der Leser einen Einblick in die Struktur des folgenden Abrisses über McLuhans Medientheorie
erlangen.
Die Einleitung soll einige Gedanken die bei McLuhan vorkommen und bereits in verschiedenen
älteren Kulturerscheinungen, vorangegangen einem Bibelzitat und folgend einem Gedicht, auftraten
aufzeigen. Im Verlauf der Arbeit wird die Theorie etwas ausführlicher behandelt werden und es
werden, mit Hilfe anderer nützlicher Werkzeuge so zum Beispiel der Psychoanalyse einige Medien
untersucht. Filme aus unterschiedlichen Milieus sollen das Kerngerüst der Medienanalyse darstellen.

1

Psalm 115, Die Bibel, Elberfelder (1871), Autor umstritten

Jedoch soll diese Einleitung bereits einen Eindruck an den Leser vermitteln, der es ihm ermöglicht
bereits an dieser Stelle einige Gedanken über das Wesen der Medien zu entwickeln, ohne dafür
notwendigerweise ein Zitat McLuhans zu kennen.
Im weiteren Verlauf wird er diese mit jenen McLuhans vergleichen können. Er wird entweder
McLuhan bestätigen oder Kritikern wie Flusser zustimmen können.

In der angelsächsischen Lyrik findet sich ein Zitat aus der Feder des Dichters William Blake.
„ Wenn die Sinnesorgane sich ändern, scheinen sich die Gegenstände der Wahrnehmung zu
ändern; wenn Sinnesorgane sich schließen, scheinen ihre Gegenstände sich auch zu
verschließen.“2

Die Sinne sind für den Menschen das einzige Tor zu empirischer Erfahrung und somit ist auch jede
Erfahrung abhängig von ihnen und der Authentizität der Rezeption an sich. Man kann sagen die Sinne
verändern, zumindest subjektiv die Realität. Und die Medien, auf denen der Fokus unserer Arbeit liegt,
werden von McLuhan zu Erweiterungen unserer Sinne erklärt indem er sich auf Freuds Psychoanalyse
beruft. Dazu aber später mehr.

2 William

Blake, Jerusalem (Notiz: Quelle unvollständig, wird verbessert)


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