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ER GSH offfenerBrief G9 .pdf


Original filename: ER_GSH_offfenerBrief_G9.pdf
Title: Brief01.pages
Author: Jens Backmeier

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Offener Brief des Elternrates

der Goethe Schule Harburg (GSH)

an alle Fraktionen der Hamburger Bürgerschaft
und die Initiative „G9-jetzt-HH“ zu der
aktuellen Diskussion um G8/G9
Sehr geehrte Damen und Herren,

!

!

wir, der Elternrat und die Eltern der Goethe Schule Harburg (GSH), sind durch
den Kurswechsel der sich in Hamburg durch die Initiative „G9-jetzt-HH“
abzeichnet sehr besorgt!


Die Initiative fordert, dass an allen Hamburgern Gymnasien wieder G9
eingeführt werden soll. In Hamburg hat zur Zeit jeder Schüler und jede
Schülerin die Möglichkeit auf einer Stadtteilschule in 9 Jahren das Abitur zu
erreichen, alternativ zum Gymnasium. Hier unterscheidet sich die Hamburger
Schulpolitik von den übrigen Bundesländern. Wir glauben, dass dieser
Sachstand von der Initiative „G9-jetzt-HH“ nicht ausreichend oder gar nicht
wahrgenommen wird. Die leistungsstarken Kinder können das Abitur in 8
Jahren schaffen und wer den Bedarf hat, bekommt auf einer Stadtteilschule
die Chance in 9 Jahren das Abitur zu erlangen. Letztendlich schreiben alle das
gleiche Abitur! 


Uns Eltern wurde von der Bürgerschaft ein zehnjähriger Schulfrieden
zugesagt. Mit diesem Wissen haben wir Eltern eine passende Schule für
unsere Kinder gewählt. Wir erfahren, dass unsere Kinder auf der Goethe
Schule Harburg (GSH) mit ihrer Verschiedenheit, den individuellen
Förderungen für schwache und auch der Förderung für starke Schüler und
Schülerinnen, dem Ganztagesangebot und den engagierten Lehrerinnen und
Lehrern einen sehr guten Unterricht erleben. Dieses gute Konzept wird von
der breiten Elternschaft mitgetragen und unterstützt.


Wir sehen durch die Wiedereinführung von G9 am Gymnasium für unsere
Schulform eine Entwicklung, die so nicht gewollt sein kann. Die Rückkehr
würde in den nächsten Jahren wieder viele Ressourcen (sowohl personell als
auch finanziell)  binden, die sehr viel sinnvoller in die Weiterentwicklung des
bestehenden Zwei-Säulen-Systems gesteckt werden können. Hier seien nur
der Ausbau der Ganztagesangebote und die qualifizierte Förderung im
Bereich der Inklusion genannt. Wir wollen keinesfalls eine erneute Reform der
Schulstruktur. Es gehen wieder Jahre verloren, in denen umstrukturiert
werden muss und keine Zeit für einen guten Unterricht bleibt. Wir sprechen

uns dafür aus den Schulfrieden zu bewahren und alle erforderlichen
Ressourcen in die Weiterentwicklung unseres bestehendes Schulsystem zu
stecken. Das ist mit Sicherheit im Sinne unserer aller Kinder.

!

Die Stadtteilschule zeichnet sich durch Vielfalt aus. Diese Vielfalt an
leistungsstarken und -schwachen, bildungsnahen und -fernen Schülerinnen
und Schülern droht heute schon immer weiter in eine Schieflage zu geraten,
da muss weiter positiv gegen gehalten werden. In ihrer Heterogenität leisten
die Stadtteilschulen einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung und
Potentialentfaltung aller Schüler und Schülerinnen und damit auch für unsere
Gesellschaft. Nach unserer Überzeugung bedarf es schulische Parameter und
ausreichend Ressourcen um die so erfolgreiche Arbeit der Stadtteilschulen
weiter zu führen und auszubauen.

!

Wir fordern das gesamte politische Spektrum in Hamburg auf, sich dem Druck
der Initiative zu widersetzen und sich zum Wohle aller Kinder, für eine
nachhaltige Schulpolitik einzusetzen. Wir Stadtteilschulen fordern eine
Beteiligung an der vom Senator eingeforderten Befragung zur
Wiedereinführung von G9 an den Gymnasien,  auch wir sind betroffen und
haben eine Meinung, die angehört werden muss!


Wir wünschen einen konstruktiven Dialog um alle zur Verfügung stehenden
Energien und Ressourcen der Verbesserung und dem Ausbau des
bestehenden Schulsystems in Hamburg zu widmen und nicht wieder in
erneuten Strukturdebatten versanden zu lassen.



!
Der Elternrat der Goethe Schule Harburg (GSH), 16.04.2014
!
!

Kontaktdaten:

Homepage:
www.gsh-eltern.de

Mail:

elternrat@gsh-eltern.de

Ansprechpartner: Angela Witt
(Telefon: 0170-2030161)




Martina Pollmann (Telefon: 0177-8234040)




Jens Backmeier (Telefon: 0171-7852475)


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