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Zas und ich Vol.IV.1 .pdf


Original filename: Zas und ich Vol.IV.1.pdf
Author: Lothar Schmöckel

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Mein Hund und ich
Kriegstrommeln?!
Wir kommen gerade von einem langen Erkundungstrip –
mein Mensch und ich waren im Wald unterwegs und haben uns das Gelände
um einen Fischteich genauer angesehen – schlappe 4000m², mit Hütte,
`ner Menge Pinkelbäumen, Sträuchern zum Verstecken, Gras zum Schubbeln
und einem schnell fließendem Bachlauf zum Teich…
könnte glatt ein ES-Freizeitpark werden.
Während mein Mensch sich mit so langweiligen Dingen wie Hütte, Umzäunung, Kamin
usw. beschäftigt hat, habe ich mit den wirklich wichtigen Dingen befasst
und schon einmal das gesamte Gelände erkundet.
Wie es sich für einen anständigen Rüden gehört, die Bäume markiert,
einige Spuren verfolgt und mir den Pool angesehen.
Da war Bewegung drin!
Also musste ich zuerst genau beobachten, ob da etwas Gefährliches
oder Jagdbares drin ist.
Nach drei Minuten wusste ich: keine Gefahr und schlecht zu jagen…
aber unterhaltsam.
Also ab zum Bach…und den mal in der gesamten Länge,
so bis zum Maschendrahtzaun vermessen…natürlich von innen.
Der ist nur so etwa 30cm tief und man kann da prima durchhetzen…
wobei mir der Rückweg zum Teich irgendwie länger vor kam…mmmh…
also noch einmal nachmessen…und nochmal…mmmh…
und wenn ich schon am Teich bin, kann ich mir das, was sich darin bewegt,
auch mal etwas näher ansehen. Also hiiiiiiienein!
Ein paar Runden im Pool gedreht, unter der Wasseroberfläche nach den Fischen
geschnappt, raus aus dem Teich, kräftig schütteln, im Gras und dem braunen Lehm
schubbeln und hin zu meinem Menschen.
Der kniet gerade so schön vor einem Kamin und ich habe mich sofort auf ihn
geworfen, um ihn an meiner Freude, meinem nassen Fell und dem braunen Lehm
teilhaben zu lassen.
Echte Kumpel teilen eben!
Nachdem er sein Glotzophon von den Lehmstreifen und Klumpen befreit hat,
kam sogar ein Lob von ihm: „Na, du siehst ja wieder gut aus“…sagt er
und pult einige Kletten aus meinem Fell.
Das muss ich natürlich mit einem kräftigen Wedeln quittieren…
was dazu führt, das er seine Brille wieder putzen muss…aber egal.
Lothar Schmöckel

Seite 1

Mein Hund und ich
Nicht so prickelnd fand ich dann sein Statement: „Ab nach hause und unter die
Dusche“. Da habe ich heute Morgen gar keinen Bock drauf!
Die drei Kilometer zurück zum „Rudelbau“ haben wir in Bestzeit geschafft…
natürlich mit kleinen Unterbrechungen zum Fellschubbeln auf den Weiden.
Am Grundstückseingang werde ich immer abgeleint…ein Ritual, das mir heute ganz
gelegen kommt…wie gesagt, Dusche muss heute nicht sein… bin doch schon nass
und feucht genug – und das Zeug, das er mir immer ins Fell schmiert unterdrückt
meinen natürlichen Männerduft auf den die Mädels hier im Dorf so abfahren!
Mein Mensch schließt die Haustüre auf und wie es sich gehört, warte ich bis er im
Haus ist, mich zum Eintreten auffordert…
aber dann…ich bin drin und schenke mir mal den ganzen Kram wie Augen fixieren,
erst in die Waschküche zum säubern, Wasser schlabbern und so.
Auch eine leichte „Kommandohörschwäche“ (wohl durch das Wasser) hält mich nicht
auf.
Rauf ins Wohnzimmer, in seinen…ähhh..unseren…nee, jetzt mal wieder
meinen Kuschelsessel (für den ich einen „Derfschein“* habe)
… schön breit machen und aufs Frühstück warten!
Hechelnd stürzt mein Mensch in dem Raum, verdreht seine Augen
(soweit ich das unter der verschmierten Brille erkennen kann), schüttelt den Kopf,
legt irgendeine indianische Trommelmusik-CD in den Player,
setzt sich im Schneidersitz vor mich auf den Wohnzimmerboden,
bröckelt ein paar Lehmklumpen aus meinem Fell
und macht sich damit Streifen ins Gesicht…
dabei murmelt er immer wieder das Mantra: „Es kann nur einen geben“
…irgendwie mache ich mir um ihn Sorgen.
*Derfschein (Derdarfdasschein):

Lothar Schmöckel

Seite 2


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