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Unbenannt 1 .pdf


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Vor der Abstimmung im Bauausschuss am 25.3. haben Linke und Grüne heute schon
angekündigt, dem Projekt an der Ecke Weißeritz-/Friedrichstraße nicht zuzustimmen. Das
lässt einerseits hoffen, dass dieser schäbige Klotz an dieser prominenten Stelle nicht (in
der Form) gebaut wird. Da die SPD meines Wissens aber dafür ist, könnte es eine
Mehrheit geben...
Hier die Stellungnahmen:
Grüne lehnen Stadtteilzentrum Friedrichstadt ab
Gestern Abend fand eine sehr gut besuchte Podiumsdiskussion der Bürgerinitiative
Friedrichstadt zum geplanten Stadtteilzentrum statt. Dabei wurde deutlich, dass sehr viele
Friedrichstädter das geplante Einkaufszentrum grundsätzlich ablehnen.
Thomas Löser, Vorsitzender und stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Wir waren schon immer der Meinung, dass das Projekt mit
seiner 85%igen Überbauung, die zum Verlust von 100 Bäumen führen würde, für uns nicht
tragbar ist, auch wenn Stadtplanungsamt und der Investor inzwischen Veränderungen am
Entwurf vorgenommen haben. Wir werden daher den Entwurf morgen im Ausschuss für
Stadtentwicklung und Bau ablehnen.“
Die Friedrichstadt sei ein feingegliedertes Stadtgebiet, so Löser weiter, dessen Eingang
das geplante Projekt bilden würde. Umso dringlicher sei es, dass an dieser Stelle auch
eine höherwertige Bebauung entsteht. Ein derartiger Entwurf sei derzeit noch nicht in
Sicht.
„Wir lehnen nicht prinzipiell eine Entwicklung an dieser Stelle ab, aber sie muss
kleinteiliger sein. Das sind zum Teil städtische Grundstücke, die besser an
Bauherrengemeinschaften, also auch an Bürgerinnen und Bürger, gehen sollten als an
einen Großinvestor“, so Löser abschließend.
DIE LINKE / Presseinformation / Grüne Ecke Friedrichstadt: LINKE lehnen Pläne ab
Am Mittwoch steht im Bauausschuss der Entwurf zum Bebauungsplan Nr. 672 zur
Abstimmung. DIE LINKE. im Dresdner Stadtrat lehnt das Vorhaben und die Gestaltung
des Entwurfes ab.
Die derzeit in Planung und bereits im Bau befindlichen großflächigen Lebensmittelmärkte
stellen nach Ansicht der LINKEN einen schwerwiegenden Eingriff in die Struktur des
Handels in Dresden dar, weil sie auf Grund der Größe der Vorhaben
Konzentrationsprozesse und Kartellstrukturen fördern. Grundsätzlich werden in Dresden
sogenannte Vollsortimenter nur von den Branchengrößen EDEKA, REWE und Kaufland
gebaut. Die genannten Konzerne dominieren gemeinsam mit ihren Discountketten Netto,
Penny und Lidl gemeinsam mit dem vierten Branchenriesen Aldi den Lebensmittelhandel.
Bundesweit beobachtet das Kartellamt diesen Konzentrationsprozess bereits seit einiger
Zeit kritisch.

Unabhängig davon, ob man dem Vorhaben vom Zweck her zustimmen kann oder nicht, ist
die Gestaltung des Entwurfes inakzeptabel. Im alten Entwurf stand die Fassade besonders
in der Friedrichstraße in der Kritik, da die Fassade als Eingang in eine Straße mit
Gründerzeit- und Barockbebauung als zu einförmig angesehen wurde. Isoliert betrachtet
war die Stabstruktur nicht grundsätzlich verfehlt. Die nun vorliegende Überarbeitung einer
glatten Fensterfront, die keine Gestaltung erkennen lässt, ist dem Eingang in die
Friedrichstraße unangemessen. DIE LINKE. im Dresdner Stadtrat fordert deshalb, dass
der Entwurf zur Überarbeitung zurückgewiesen wird. Die Fassade ist zu gliedern und
abwechslungsreicher zu gestalten, damit sie sich in die gegenüber liegende und
anschließende kleingliedrige Bebauung einpasst.
Stadtrat Tilo Wirtz, Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau:
"Es gilt, wenigstens in der Gestaltung einer Fehlentwicklung vorzubeugen. Die Fassade
insbesondere zur Friedrichstraße ist trivial, kalt und wenig gefällig. Eine Überarbeitung ist
auch zumutbar."
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