PM linksjugend JUSOS killed system .pdf

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linksjugend['solid] Kreis Zwickau und JUSOS Zwickau kritisieren OB Dresler
Bezugnehmend auf den Presseartikel bzgl. des „Killed System Festivals“ vom 6.8.2016 in
der Freien Presse , stellen die JUSOS Zwickau und die linksjugend['solid] Kreis Zwickau
folgendes fest:
Jugend ist Teil der Stadtgesellschaft und hat als diese das Recht der Partizipation . Dass
nun ohne jegliche Begründung , geschweige denn einer rechtlichen Grundlage einer in der
Stadt sehr aktiven Jugendgruppe dieses Recht genommen wird stößt bei uns auf tiefstes
Unverständnis und sorgt für Kopfschütteln . Es empört uns , dass man nicht gewillt ist mit
dem Organisations-Kollektiv aus Kulturknall e.V. und Café Taktlos/Jugendclub H2 in den
Dialog zu treten , wenn diese nicht vorher einen alternativen Ort benennen .
Vergessen scheinen die vielen positiven Aktionen der Veranstaltenden - speziell im
Bereich Flüchtlingshilfe, Integration von Geflüchteten oder dem Schaffen von
Informationsflyern zu „Fakten zu Asylsuchenden und Asyl in Glauchau“ oder auch das
Erbauen einer Skaterrampe, welche sich großer Beliebtheit erfreut, jedoch auch grundlose
Repressionen erfährt. Vergessen scheint auch die effektive - zum Großteil ehrenamtliche Jugendarbeit der Jugendlichen des H2/Café Taktlos über 24 Jahre hinweg. Viele junge
Menschen konnten sich hier frei entfalten, ihre persönlichen Kompetenzen (weiter)
entwickeln und trugen so schlussendlich zu einem bunten Stadtleben bei .
„Für OB Dresler scheinbar zu bunt. Dass musikalische Vorlieben verschieden sind ,ist
logisch – aber dass man sich auf keinerlei Dialog einlässt , grenzt an Größenwahn. Um
nichts anderes geht es : Um einen Dialog , ein offenes Ohr auch für die andere Seite –
ohne vorherige , utopischen Forderungen . Aus verschiedenen Gesprächen mit den
VeranstalterInnen , wissen wir dass man bereits in Bezug auf Größe der Anlage und der
Dauer an der Außenbühne Kompromisse eingegangen wäre . Weiterhin müssen wir den
Darstellungen von Herrn Dr. Dresler widersprechen – zur Nachbereitung des letztjährigem
Festivals wurde die professionelle Vorbereitung und Durchführung von Seiten des
Ordnungsamtes in den höchsten Tönen gelobt .“ - stellt der Jugendpolitische Sprecher für
die linksjugend ['solid] im Landkreis Zwickau ,Michael Berger, klar.
Billigend nimmt man in Kauf, dass weitere Jugendliche aus Glauchau abwandern bzw.
Projekte in denen der demokratische Prozess nicht nur theoretisch vermittelt, sondern
vielmehr praktisch gelebt wird, ein Ende finden .
Die Verhältnismäßigkeit sollte gewahrt bleiben . Wir reden hier lediglich von
vermeintlichem und subjektiv wahrgenommenem „Lärm“ - an zwei von 365 Tagen im Jahr,
in jeweils ca.6 bis 8 Stunden. Stattdessen tut man so, als wäre von dem besagten Festival
ausgehend eine extreme Gefahrenlage für die BewohnerInnen der Stadt entstanden.
Bisher empfanden wir OB Dr. Dresler als ehrwürdigen und stets um Dialog bemühten ,
fachlich Kompetenten Mitbürger . Doch was nun abläuft lässt ihn in einem anderen Licht
erscheinen. Ja – Musik hat verschiedene Geschmäcker . Jedoch bedingt eine (lebendige)
Stadtgesellschaft auch die Teilhabe aller und lebt von gegenseitiger Toleranz bzw.
Akzeptanz . Dem gemeinen Jugendlichen missfällt sicherlich auch die alljährliche Schlager
– und Volksmusikparade zum Stadtfest . Ebenso können wir dem offen zur Schau
gestellten Militarismus der Schönburger Schloßcompagnie zu verschiedenen Anlässen ,
vereinzelt mit Kanonenfeuer , in keinster Weiße etwas abgewinnen . Dennoch nehmen wir
es hin , da uns bewusst ist dass die Stadt Glauchau eben nicht nur aus ein paar Tausend
Jugendlichen, sondern eben aus ca. 24000 Einwohnern verschiedenster Couleur besteht .

Hier könnten ältere Mitmenschen durchaus von jüngeren Generationen lernen .
Ergänzend merkt Carlos Kasper von den JUSOS Zwickau an : "Eins steht fest, wer eine
Stadt mit Jugend will, muss auch Unannehmlichkeiten annehmen statt einfach zu
verbieten . Wer die Jugend verjagt, dessen Stadt stirbt. Bisher konnte Glauchau im
Vergleich zu anderen kleinen Städten im Landkreis durchaus Stolz auf erreichtes bzw.
Möglichkeiten sein. Jedoch sieht man mittlerweile auch als Aussenstehender immer mehr
Stillstand und die Wandlung von einer aktiven, Jugendgerechten Stadt in eine dörfliche
Gemeinde, die nicht mehr die Interessen aller im Blick hat bzw. nur billigt was gefällt, statt
zuzulassen worauf ehrenamtliche Akteure Lust haben. Besonders als Große Kreisstadt
muss man sich umso mehr für die Interessen der Jugendlichen einsetzen, um ein weiteres
Ausbluten auch der Region zu verhindern. Wir halten es für vertretbar, dass
Anwohnerinteressen an diesen 2 Tagen für die Zukunft der Stadt zurücktreten.“
Wir fordern daher :




eine offene und öffentliche Diskussion, über die Zukunft von Jugend und
Kultur in der Stadt
eine feste Zusage für eine Neuauflage des Festivals im H2 für 2017 und
folgende Jahre
einen GEMEINSAMEN Dialog zwischen Stadt und (ehrenamtlichen)
Veranstalter_Innen für einen allgemeinen Leitfaden von Veranstaltungen,
damit Glauchau wieder Kultur- und Jugendstadt wird.

Linksjugend ['solid] Landkreis Zwickau & JUSOS Zwickau
09.08.2016 , Glauchau


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