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WN CITY GALLERY .pdf


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Title: WN_CITY GALLERY

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DAS MEDIENHAUS









Schildkröten retten...
WOLFSBURG 16

Spieler machen mit beim „Atari-Turnier“ in der City
Gallery des Kunstvereins. Sieger ist am Ende Marvin Wenkel.

Von Hans Karweik
20.08.2017 - 17:17 Uhr


Bei der Siegerehrung (von links) My Le, Jennifer Bork, Sieger Michel Marechal, Stine
Hollmann und der zweite Sieger Marvin Wenkel.
Foto: regios24/Lars Landmann

Klarer Fall, wer siegt, verbessert sich weiter dank technischen
Vorsprungs. Auch dann, wenn es um PC-Spiele, um das AtariTurnier in der „City Gallery“ des Kunstvereins geht. Die
Ausstellungsräume im Alvar-Aalto-Kulturhaus sind während der
Phaenomenale zum Spielsalon geworden. Spielkonsolen und Spiele
aus den 1970er-Jahren, künstlerisch-ästhetische Videos aus der
Demoszene und im Schaufenster die Arbeit Tarifa von Christine
Schulz ,drinnen noch zwei Leihgaben von Axel Bosse: Arbeiten von

Petrus Wandrey, der zu den Begründern der DigitalismusBewegung gehörte. So wie Atari zu den Pionieren der
Computerspiele.
In diesem Umfeld haben 16 meist jüngere Leute sich am
Samstagabend im Turnier gemessen. Michael, von Anfang an
Favorit, gewinnt. Er erreicht die höchste Punktzahl und erhält von
Jennifer Bork (Kunstverein) dafür eine komplexe, neue VideoAusstattung samt Handbuch und PC-Spielen. Gemessen habe ich
mich mit ihm nicht. Aber an die Konsole gesetzt, um Smashed
Turtles (Überfahrene Schildkröten) zu spielen. „Es ist ganz einfach“,
erläutert Kuratorin Stine Hollmann, „nur den Hebel nach oben und
unten bewegen.“
Klingt leicht, ist es aber nicht für mich. Da gilt es, zugleich auf den
Bildschirm zu achten. Der Monitor zeigt zwei sechsspurige
Autobahnen. Immer wieder rasen Autos über die Straßen. Meine
Schildkröten sollen sie überqueren. Ich kann sie vorwärts und
rückwärts bewegen. Die erste läuft und wird sogleich überfahren.
Also, auf die Autos achten. Die nächste bringe ich immerhin auf den
sicheren Mittelstreifen, eine weitere schließlich fast ans Ziel.
Mein Ehrgeiz ist geweckt. Ich muss die Schildkröte geschickt durch
den unberechenbar fließenden Verkehr leiten. Dennoch, nach
mehreren Neustarts gebe ich auf. Die letzte Bahn ist die Todesbahn
meiner Schildkröten. Kein rettendes Ufer.
Spiel bleibt eben Spiel.


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