Erfahrungsbericht Auslandspraktikum Christine Grinewitsch .pdf

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Author: GRIXE010

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Dort arbeiten, wo andere Urlaub machen – Auslandspraktikum auf Malta
Ende Oktober ging es endlich los. Ich konnte mein Auslandspraktikum antreten, welches mir über die
IHK-Projektgesellschaft unter dem Programm „Azubi-Mobil“ vermittelt und von Erasmus+ gefördert
wurde. Was heißt, dass der Flug und die Unterkunft aus
Fördermitteln gezahlt wurden und man nur die
Selbstverpflegungskosten und die Kosten für die
Monatsbusfahrkarte tragen musste.
Mein fünfwöchiges Praktikum habe ich in der Regierungsbehörde
L.E.S.A. (Local Enforcement System Agency) in Pietà absolviert,
welche in Deutschland mit dem Ordnungsamt vergleichbar ist.
Tätig war ich in der Finanzabteilung, in der die Zahlungen der
Ordnungswidrigkeiten entgegen genommen und abgerechnet
wurden. Zu meinen Hauptaufgaben gehörten zum einen typische
Pietà (in der Nähe von der Arbeit)
Praktikantentätigkeiten wie die Ablage von Dokumenten, das
Öffnen der Eingangspost, das Sortieren von Belegen und die Vorbereitung der Ausgangspost, aber
zum anderen durfte ich auch bei der Abrechnung der Eingangszahlungen helfen. Anfangs musste ich
mich etwas an das südländische Arbeitstempo gewöhnen, welches um einiges langsamer als das
deutsche ist, aber nach einer Weile habe ich mich ziemlich gut eingelebt. Mit meinen Kollegen habe
ich mich auf Anhieb super verstanden und auch mein Betreuer Stephen war immer behilflich, wenn
ich Fragen hatte. Allgemein, sind die Malteser ein sehr freundliches und offenes Volk.
Gewohnt habe ich in einem Apartment in Rabat, welches ich mir mit zwei weiteren deutschen
Praktikanten geteilt habe. Das Apartment wurde uns ebenfalls über die IHK-Projektgesellschaft bzw.
deren Partner vor Ort vermittelt, der dann auch unser Ansprechpartner in allen Lebenslagen war
und immer für uns erreichbar.

Auf der Insel Gozo in San Lawrenz

Klippen in Dingli

Die Wochenenden verbrachten wir dann immer gemeinsam mit der Erkundung Maltas, meistens
auch mit ein paar Auslandsstudenten, die wir kennen gelernt hatten. Zu unseren Zielen gehörten
unter anderem Valletta (die Hauptstadt von Malta), die Klippen in Dingli, der Fischmarkt in
Marsaxlokk, die Strände in Sliema, das mittelalterliche Mdina (hier kann man im Fontanella tollen
Kuchen essen) und die Insel Gozo (mein persönliches Highlight).
Das Wetter war noch relativ schön, obwohl der Herbst angefangen hatte. Wir hatten zwar ein paar
Regentage, aber durften auch die Sonne bei knapp über 20 Grad genießen. Insgesamt, war es von
der Temperatur morgens und tagsüber eher mild und abends ist es dann abgekühlt.
Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement

Christine Grinewitsch

Zur Fortbewegung haben wir den Bus genutzt, da es auch das einzige öffentliche Verkehrsmittel in
Malta ist. Leider musste man immer mit sehr langen Wartezeiten rechnen (ich werde mich nie
wieder über die Deutsche Bahn beschweren), vor allem nach der Arbeit, da es immer sehr viel Stau
auf den Straßen gab, da gefühlt jeder Malteser ein Auto besitzt. Nach einiger Zeit hatte man sich
aber auch daran gewöhnt bzw. das chaotische Fahrspektakel akzeptiert.
Mit der Verständigung gab es keinerlei Probleme, da Englisch die zweite Amtssprache in Malta ist.
Nur Maltesisch war eher schwierig zu verstehen und zu lernen, da es arabischer Herkunft ist und
auch zusätzlich Wortschatzanteile aus dem Französischen, Spanischen und Englischen hat.

Straßen in Valletta

Strand in Sliema

Auch wenn es ab und an drunter und drüber ging, habe ich die Zeit auf Malta wirklich sehr genossen
und würde sofort wieder hinfliegen. Obwohl man dann auch eher einseitige Aufgaben bei Arbeit
hatte, hatte man trotzdem Spaß, da man sich so gut mit den Kollegen verstanden hat. Der Abschied
fiel dementsprechend auch nicht leicht, ebenso von meinen Mitbewohnern.
Ich habe mich auf jeden Fall persönlich weiterentwickelt und auch meine Sprachkenntnisse ein
wenig aufgebessert. Fünf Wochen waren aber definitiv zu kurz, da es auf Malta noch viel mehr zu
entdecken gibt. Ich werde auf jeden Fall zurückkommen.
Ich empfehle jedem Auszubildenden ein Auslandspraktikum zu machen, da man einiges dazu lernen
kann, sich persönlich weiter entwickelt und es nie Schaden kann, Arbeitserfahrungen im Ausland zu
sammeln.

St. Elmo Bridge, Valletta

Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement

Das mittelalterliche Mdina

Christine Grinewitsch


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