Ãœber die Handhabung von Mythologien. .pdf

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Title: Ãœber d. Handhabung v. Mythologie
Author: Adamon

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"ÜBER DIE HANDHABUNG
VON MYTHOLOGIEN":

Das Wesentliche an einer
Mythologie ist weniger Ihr Inhalt,
Ihre Erzählung,
- als die Kraftqualitäten, die aus Ihr
abzuleiten sind. Mythologien sind Überlieferungen,
und "überliefert" werden sie von
denen,
die sich an sie erinnern. 1

- Dementsprechend verändern sich
Mythologien durch Ihre Weitergabe
über längere Zeiträume hinweg, werden eingefärbt und neu betont. Eine heute gelesene mythologische
Überlieferung hat mit Ihrer
Ursprungsgeschichte
kaum mehr etwas zu tun, - und das
ist auch völlig richtig so, - ist es
doch ein Zeichen,
das die Mythologie in einer
späteren Zeit noch Ihre
Wirksamkeit hatte. Erst seit man "Mythologien
ursprünglich belassen möchte", sterben sie unverstanden dahin...
- Und erst seitdem werden sie zur
Gefahr, - seitdem werden Personen,
2

Wesensgruppen, ja ganze
Völker "aufgrund mythologischer
Überlieferungen diskreditiert und
angefeindet",
- das betrifft die moslemische Welt
ebenso wie die Verteufelung des
christlichen Papstes. - Alle "Glaubensrichtlinien" sind
"Mythologien", - und insofern
"wesentliche Erklärungen zum
Verständnis einer
Glaubensgruppe, - Ihrer Herkunft
und Ihrer noch bekannten
Grundaussage",
- ebenso sicher jedoch sind sie kein
Masstab und auch keine
Aufforderung für ein Handeln im
Heute,
- es sei denn, "sie werden dem
3

Heute entsprechend definiert". - Und hier kommen Wir wieder zur
Notwendigkeit der NeuInterpretation. -

Um zu begreifen, was "zeitgemässe
Spiritualität" bedeutet, dürfen Wir
nicht
"spirituelle Überlieferung in der
Gegenwart zum Einsatz bringen",
- denn es ist nicht mehr dieselbe
Welt, nicht mehr dieselbe
Kraftqualität,
- nicht mehr dieselbe Spiritualität...
Genaugenommen ist diese Art von
Umgang sogar das grösste Problem
der heutigen spirituellen Welt, - der
4

Hauptgrund für die breite Masse
spirituell Desinteressierter, - liegt
in der Unfähigkeit der heutigen
spirituellen Personen, Ihre Kraft
zeitgemäss zu definieren zum einen,
- zum anderen in den ewiggestrigen
Glaubenskulten, - denen,
- und das völlig zu recht, - jedwedes
wache, reflektierende Individuum
aus dem Wege geht. Um ein spirituelles Werk wirklich
"im Heute zu begreifen",
- und nicht nur Verständnis dafür
zu entwickeln, warum es
einst verfasst wurde, - muss Ich mir
die Frage nach seiner
"Wirkkraft im Heute" stellen, - und
seine Inhalte dem Heute
5

entsprechend re-konfigurieren. -

- erinnert Adamon. -

6


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