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Sigfrieds Tagebuch .pdf


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Heute

beginne ich meinen Unterricht in den

Es

ist eine Weile her, dass ich die Muße hatte

Hallen von Vrakaz, dem größten aller Götter.

etwas niederzuschreiben. Das Studium ist hart und

mich wahrlich als Diener Vrakaz bezeichnen

Um Vrakaz wahrlich zu dienen, bedarf es neben

Wenn ich mein Studium beendet habe, werde ich
können.

Die Ausbildung zu einem Priester ist schwierig,
doch ich bin gewillt mich dieser Herausforderung

zu stellen um meinem Gott, dem ich mich schon so
lange verbunden fühle, zu dienen.

Vrakaz, du der du die Schöpfung von allem bist
das lebt, sowie der Beschützer allen Seins, dir
verpflichte ich mein Streben.

Es fällt mir nicht schwer, die Behausung meiner
Eltern hinter mir zu lassen. Mein altes Leben
liegt hinter mir. Ein neues beginnt.

fordernd.

dem Studium der Schriften auch einer

Ausbildung in der Kunst der Alchemie und der
Heilkunst. Meister Garthor ist streng, doch ich
lerne viel und bin dankbar auf diese Weise
meinem Gott näher zu kommen.

Wie sollen wir unser Werk verrrichten, wenn wir
nicht in der Lage sind einen Heiltrank

herzustellen oder eine Wunde zu versorgen. Das
Leben zu Schützen ist unsere Bestimmung.
Das Studium der Schriften hingegen ist

langwierig und mühsam. Die Schriften befassen

sich immer nur mit Theorien von alten

Männern, welche Aspekte Vrakaz neben dem
Leben noch verkörpert.

Welche Erfahrung haben diese alten Männer, die
sich seit Jahrzehnten hinter Büchern verstecken
vom wirklichen Leben?

Die Meditationsstunden in den großen Hallen
hingegen sind angenehm. Manchmal glaube ich

einen Funken von Vrakaz tief in mir zu spüren.

Heute

wurde ich von Meister Ergan für meine

Hingabe und meine Entschlossenheit im Gebet

gelobt. Er sagt, ich könne es im Dienste Vrakaz
weit bringen. Er rät mir die Schriften noch

genauer zu Studieren. Er meint ich habe auf dem

Ich

habe es in den vergangenen Jahren zu einer

gewissen Meisterschaft in der Heilkunst und auch
in der Alchemie gebracht. Wäre Meister Garth
noch am Leben, wäre er sicher stolz auf mich

gewesen. Viel zu früh nahm der Fährmann diesen
guten Mann aus Vrakaz Obhut.

Ohne Leben gibt es das Gute nicht. Ich habe die
Lehren von Vrakaz endlich verstanden. Die

Schriften sind fehlerhaft. Die Aspekte stehen
nicht nebeneinander. Sie sind eins.

Ohne das Leben gibt es weder die Schöpfung noch
einen Kreislauf. Ist die Schöpfung etwas anderes

als die Erschaffung von Leben? Ist der Kreislauf
nicht dass, was das Leben beinhaltet?

Das Leben ist der zentrale Aspekt, nein der

wichtigste, wenn nicht sogar einzig wichtige Aspekt
von Vrakaz.

In meinen Gebeten spüre ich die Nähe meines

Gottes in mir. Wie ein wohliges Zuhause in mir
selbst. Ist das nicht ein Zeichen dafür dass ich
Recht habe?

Noch können die anderen es nicht sehen, aber ich
bin zuversichtlich, dass sie es erkennen werden.

Ich

hab mich Vrakaz noch nie so nahe gefühlt.

Heute rettete ich das Leben eines jungen

Bauernjungen der in eine Bärenfalle getreten

war und dessen Bein stark entzündet war. Die

Dorfbewohner lobpreisten Vrakaz und ich spürte

sein Wohlwollen in meinem Herzen über diese Tat

Heute

verlor ich den Kampf gegen den

Fährmann. Er entriss mir die gute Seele von
Diethelm aus den Händen, trotz all meiner

Bemühungen. In Stunden wie diesen suchte ich

immer Zuflucht in den Gebeten. Dort spürte ich

die Nähe zu Vrakaz, seine wohlwollende, wärmende
Anwesenheit.

Doch schon seit einigen Tagen kann ich diese

Anwesenheit nicht mehr spüren. Nur ein kaltes
Nichts. Habe ich etwas falsch gemacht, Vrakaz?
Seit dem Ende meines Studiums reise ich im

Land umher und tue dein Werk, predige von

deiner Größe. Und immer spüre ich deine Nähe.

Warum bist du fort? Der Zweifel in mir wächst

mit jedem Tage da ich deine Präsenz nicht mehr

spüren kann. Bin ich deiner nicht mehr Würdig?
Dieser Gedanke lässt mich nicht mehr los.

Es

ist nun schon einen Mond her, dass ich

deine Anwesenheit zu spüren vermochte.

Vrakaz, hast du mich verstoßen? Habe ich nicht
dein Werk getan, wo immer ich hinkam?

Stand ich nicht an jeden Mannes, Weibes oder

Kindes Bett, welches seine Reise zum Fährmann
antrat?

Entriss ich seinen bösartigen Klauen

nicht viele brave Seelen? Ist es nicht dein Werk,
das ich tue? Warum also strafst du mich?

Wenn ich etwas getan habe, dass dein Missfallen
erregt hat, dann sag es mir!

sind viele Monde vergangen seit ich Vrakaz

Nähe zuletzt zu spüren vermochte. Noch immer
schmerzt mich das kalte Nichts, dass seine
Abwesenheit hinterlässt.

Viele Monde lang zog ich umher, auf der Suche
nach Hinweisem welche mich zu meinem Gott

führen mögen. Durch unzähliche Dörfer und
Städte führte mich mein Weg.

Bin nicht ich, Siegfried, sein größter Anhänger?
Verbreite ich nicht seine Lehren? Tue ich nicht

sein Werk? Wenn nicht ich würdig genug bin, wer
soll es dann sein? Habe ich nicht Antworten
verdient?

Und wenn mein Gott nicht zu mir kommt, so werde
ich zu ihm gehen, und ihn zur Rede stellen!

Heute

erreichte ich einen Ort des Todes. Ein

großes Schlachtfeld, auf welchem viele tapfere

Seelen ihr Leben ließen. Obwohl die Schlacht
bereichts mehrere Monate her ist, liegt noch

immer der Gestank von Tod in der Luft. Noch
immer ist die Erde schwarz vom Blut der
gefallenen und die Bäume sind durch das

Leichengift verkrüppelt und verdorrt. Kein

einziges Tier hielt sich mehr in dieser Einöde auf.
Die Krähen welche sich an den Leibern der

Gefallenen gelabt hatten waren längst weitergezogen.
Hätte ich nicht selbst

davor gestanden, ich wäre

mir sicher gewesen in einem Albtraum oder der
Hölle selbst zu stehen.

Umso unwirklicher erschien es mir, als ich eine

kleine Gruppe Überlebender erblickte.

Was sie mir berichteten, ließ meine schlimmsten
Befürchtungen hinter sich zurück.

Eine Schlacht der Götter sei es gewesen. Eine
Schlacht voller Menschen und Dämonen.
Alle Menschen die ich traf berichteten

Geschichten darüber, dass der Fährmann die

Götter selbst habe zu Stein werden lassen und dass
sie erst in 1000 Jahren aus diesem Schlaf
erwachen würden.

Eine Welt ohne Götter? Tausend Jahre ohne

Vrakaz, den Gott des Lebens? Ich muss es mit
eigenen Augen sehen...

Das

Feld ist düster. Regen erschwert mir die

habe keine Tränen mehr. Die ersten drei Tage

finden damit ich dies begreife.

Antlitz meines zu Stein erstarrten Gottes.

schützen wie es meine Bestimmung ist.

und Nächte verbrachte ich weinend, allein, im

Noch immer fühlt es sich unwirklich an zu wissen,
dass Vrakas mich verlassen haben soll. Dass er
tausend Jahre lang nicht da sein soll.

Was wird aus seiner Schöpfung wenn er nicht da
ist um sie zu schützen?

Ich habe mir diese Frage immer und immer
wieder gestellt, mutlos und ohne Hoffnung.

Doch nun endlich sehe ich den Weg. Sein Werk
zu tun und das Leben zu schützen bis er es selbst

wieder vermag. Ich bin der einzige der dazu bereit
ist. Der die Lehren wahrhaftig verstanden hat.
Mir ward es von meinem Gott auferlegt ihn zu

Ich werde sein Erbe antreten und das Leben
Natürlich ist mir bewusst, dass ich seine Rückkehr
nicht miterleben werde.

Doch so sehr mich dieser Gedanke auch schmerzt,
es ist meine Aufgabe Vrakaz Lehren zu

verbreiten und geeignete Nachfolger zu finden, auf
dass Sie ihm bei seiner Rückkehr an meiner statt
dienen mögen.

Ich

habe einen vielversprechenden jungen Mann

gefunden. Sein Name ist Brandon. Ich traf ihn

in einem kleinen Weiler nicht weit von der Stelle

wo ich das letzte Mal auf meiner Durchreise zu

geeigneter Nachfolger. Auch Brandon auf den
ich so große Hoffnung gesetzt hatte wie du weißt,
stellt sich als unwürdig heraus. Er hat meine

Lehren nicht annähernd so verstanden, wie es

notwendig wäre. Obwohl ich mittlerweile mehrere

Jahre umherziehe und versuche einen geeigneten

Schüler zu finden, stellen sich alle irgendwann als
Fehlschlag heraus.

Vrakaz ich bin verzweifelt. Ist es nicht dein

Wunsch, dass ich deine Lehren weitertrage?

In den letzten Tagen kommen mir immer wieder
die gleichen Gedanken. Das Alter kann man
nicht aufhalten. Auch meine Zeit ist begrenzt.
Doch immer öfter ertappe ich mich bei dem
Gedanken, ob es nicht doch einen Weg gibt.

Ich

habe viel darüber nachgesonnen, ob es Vrakaz

Wille sein könnte, dass ich versuche mein Leben
zu verlängern. Ich, sein größter Diener darf

einfach nicht sterben, solange es keinen Nachfolger
gibt, der würdig ist mein Werk fortzuführen. Und

ist es wider Vrakaz, das Leben zu verlängern? Ist
es nicht fast schon in seinem Sinne?

Die Schriften, welche ich in dieser Sache
studierte, wissen zu berichten, dass mächtige

Wesenheiten wie Lichs oder finstere Nekromanten
ein ewiges Leben haben können. Doch dieser

Weg kann niemals in Vrakas Sinne sein, denn der
Untod ist das genaue Gegenteil von Leben.

Und doch beweist dies, dass es möglich sein kann.
Der Schlüssel muss in der Magie liegen. Ich

Die

Suche nach einem geeigneten Nachfolger

Ich

habe heute eine Entdeckung gemacht, die mich

ist mittlerweile zur Nebensache geworden. Das

meinem Ziel vielleicht näher bringen könnte.

meiner eigentlichen Aufgabe abhält.

Unwetter abzuwarten, doch etwas zog mich weiter

Heilen zu einer lästigen Pflicht, die mich von

Doch so sehr ich mich auch anstrenge, ich scheine
keinerlei Talent in der Magie zu besitzen. Ich

habe so viel studiert, so viel gelesen, doch gelingt es
mir nicht auch nur im Ansatz das Prinzip der
Magie zu spüren oder wenigstens zu verstehen.

Es frustriert mich, angesichts der Tatsache, dass
mir die Zeit davonrennt.

Ich

habe beschlossen auf Reisen zu gehen. Wenn

ich hier keine Lösung finde, finde ich sie vielleicht

Eigentlich suchte ich nur einen Unterstand um das
in die Tiefen. Dort entdeckte ich den Kristall.

Anders als der Rest, in dem es überall vereinzelt
Moos oder Pilze an den Wänden gab,
wirkte die Umgebung des Kristalls kahl

und Tod. Als hätte der Stein über die
Zeit alle Lebenskraft

aufgesogen.

Ich verließ diesen Ort, denn ich spürte wie er

auch meine Lebensenergie anzapfte, doch ich bin
fest entschlossen zurückzukehren. Dieser Stein

könnte die Lösung sein. Wenn ich einen Weg

finde mich vor dem Stein zu schützen, könnte er

kommt mir die Vorlesung über die schützende

man die Maske in der beschriebenen Weise

Die schützende Eigenschaft

in den eigenen Körper zu lenken.

Eigenschaften von Kristallen zugute.

von Adragonaryth

sowie eine kombination von seltenen Yttrium, Dysprosium und weißem Spessartin angebracht auf

einer Maske haben es mir ermöglicht mich dem
Kristall zu nähern ohne mich seiner Strahlung

auszusetzen. Schon die erste Berührung bestätigte
meine Vermutung, dass es sich um eine Art

Speicher handelt. Man konnte das pulsieren der

gefangenen Lebensenergie förmlich in den Händen
spüren.

Wenn es mir gelingt, eine Möglichkeit zu finden
diese Lebenskraft meiner eigenen hinzuzufügen
könnt dies der Durchbruch sein.

erweitert ist es möglich die Energie des Kristalls
Das Gefühl, welches dabei entsteht ist schwer zu

beschreiben, aber ich habe mich in meinem ganzen
Leben Vrakaz noch nie so nahe gefühlt.

Reine Lebenskraft strömt durch den Körper. Es

ist wie ein Rausch, wenn man mir diesen unwissenschaftlichen Ausdruck verzeihen mag.

Meine ersten Erkenntnisse deuten darauf hin,
dass der Kristall von sich aus die Kraft aus

allem zieht, dass sich in seiner Umgebung befindet
und sich so auflädt.

Ich habe begonnen erste Experimente mit Pflanzen
durchzuführen. Es zeigt sich, dass die Lebenskraft

Rate mit der sich der Kristall aufläd ist viel zu
langsam. Die große Menge, welche ich am

Anfang aus dem Kristall aufnehmen konnte muss
sich über mehrere Jahre angesammelt haben.
Meine Zeit läuft schneller ab, als die

Lebensenergie in dem Kristall mithilfe der Flora
aufgeladen werden kann. Ich darf jetzt nicht

aufgeben. Ich bin so kurz vor dem Ziel meine
Aufgabe für Vrakaz zu erfüllen.

Ich

habe begonnen kleinere Tiere für die

Aufladung zu nutzen. Mancher möge dies als
böse ansehen, aber all dies tue ich in Vrakaz

Sinn. Und wenn man die Dauer des Aufenthalts
in der Nähe des Kristalls beschränkt, zeigt sich

Heute

wurde ich in das nahe Dorf am Fluss

gerufen. Einer der Alten war von einer Klippe
gestüzt und hatte sich schwer verletzt.

Schon bei meinem Eintreffen sah ich, dass die

Verletzungen des Alten zu schwer waren. Alles
was ich tun konnte war, ihm seine Schmerzen zu
nehmen und das tat ich.

Als ich neben ihm saß dachte ich darüber nach,
welche Qual es für den Alten sein musste,

langsam dahinzusiechen. Welche Verschwendung.
Wäre es nicht in Vrakaz Sinn dass die

Lebenskraft des Alten noch einen Nutzen haben
würde? Wäre es nicht richtig, nein fast schon
meine Pflicht die verlorene Lebenskraft des

Alten zu retten? Mit dem Kristall könnte ich

Der

Kristall hat sämtliche Lebenskraft des

Die

Lebenskraft eines Menschen aufzunehmen

Alten in sich aufgenommen.

ist für mich immer noch etwas sonderbares.

des Alten aus ihm herausgesogen worden ist.

Wenn man es streng definiert, würde man

Man konnte förmlich zusehen, wie die Lebenskraft
Er muss es auch gespürt haben, denn in seinen
Augen konnte ich die Angst sehen.

Ist es nicht richtig, dass er sowieso gestorben wäre
und seine Lebenskraft jetzt noch einem Zweck

dienen wird? Was hätte ein Tag dahinsiechens
denn schon genutzt?

Auf diese Weise kann sein Opfer zumindest einem
höheren Ziel dienen.

Mein Auftrag ist zu wichtig, als dass ich mir

Zweifel erlauben könnte. Niemand außer mir kann
Vrakaz helfen. Es ist meine persönliche Bürde.

Überschreite ich damit eine Grenze?
warscheinlich ja sagen,

Aber ich beschränke mich nur auf Lebenskraft
von Menschen, die sowieso keinen Nutzen mehr
dafür haben, wie alte und kranke, oder solche,
deren Leben verschwendet ist, wie Diebe,

Mörder oder ähnlicher Abschaum. Wenn man es
differenziert betrachtet tue ich den Menschen hier
sogar einen Gefallen indem ich diese Leute als
Versuchsobjekte benutze oder?

Letztendlich sollten sie dankbar sein, dass ihr

wertloses sonst Leben in den Dienst von Vrakaz

Ich

konnte die Kraft des Kristalls mithilfe

meiner alchmistischen Substanz signifikant steigern.
Zusätzlich habe ich herausgefunden dass die
Restlebenszeit ausschlaggebend für die

Energiezufuhr ist und mit der Verweildauer am
Kristall in Korrelation steht.

So ist die Lebenszeit eines Kindes deutlich
energiereicher als die eines Alten.

Je länger das Versuchsobjekt in Kontakt mit dem
Kristall stand, desto schwächer wurde es. Doch

ärgerliche Verluste zu beklagen, aber ich habe für
Nachschub gesorgt.

Eine hilfreiche Entdeckung ist, dass der Kristall
eine Affinität zu magischer Energie aufzuweisen
scheint. So wird erst die magische Quelle
angezapft, und danach die Lebenskraft.

Ich werde in den weiteren Experimenten versuchen
die maximale Kapazität des Kristalls zu
ergründen.

bei rechzeitiger Entfernung vom Kristall begann

Ich

Die Regeneration dauert aktuell noch mehrere

aufgrund ihrer Eigentschaften Dinge miteinander

habe die alchemistische Substanz

eine Regenerationsphase.

weiterentwickelt. Ich nenne sie den Kleber

Wochen und ist somit als Dauerlösung nicht

zu verbinden. Gleichzeitig ist sie Überträger

praktikabel. Anfänglich hatte ich ein paar

magischer Energieflüsse, was für meine Arbeit

Ich

habe einen Durchbruch geschafft. Durch die

Verbindung des Kristalls mit einer von mir

erdachten Apparatur und dem Kleber ist die

Extraktionsgeschwindigkeit und Menge deutlich
gestiegen. Zudem lässt sich eine versehentliche

Entfernung vom Kristall effektiv verhindern. Zwar
lässt sich der Kristall jetzt nicht mehr mitnehmen,
aber im Notfall nutze ich den Neutralisator.

Vrakaz wäre stolz auf mich. Wenn es so weitergeht
bin ich bald in der Lage den Alterungsprozess

zu stoppen! Zwar gibt es gelegentlich noch Unfälle,
wenn ich die Restlebenszeit des Versuchsobjektes

falsch berechne, doch ich werde immer genauer.
Bald wird es mir gelingen ohne externen
Nachschub auszukommen.

Regeneration fast in einer Art scheintoten

Zustand. Die Haut ist blaß und ausgemergelt.
Die Bewegungen wirken plump und teilweise
orienteirunglos.

Höhere kognitive Prozesse scheinen nicht zu
funktionieren.

Ich habe entdeckt, dass die Versuchsobjekte in den
Stunden nach der Extraktion in einer Art von
empfänglicher Geistessituation sind. In dieser Zeit
ist es möglich den Versuchobjekten Gedanken

einzugeben, welche vom Versuchsobjekt als Wahrheit
aufgenommen werden.

Ob dadurch bleibende Schäden im Gehirn
zurückbleiben, muss noch erforscht werden.

Die Versuchsobjekte sind auf diese Weise jedoch

als Werkzeuge für einfache Arbeiten zu
gebrauchen.

Zudem können sie mich vor den Bewohnern der
Gegend schützen, welche in der Vergangenheit

immer wieder versucht haben meine Arbeit zu
stören.

Vrakaz, gib mir die Geduld die Kleingeistigkeit

dieser Bauern zu ertragen. Sie wissen nicht welch
wichtiges Werk ich hier tue. Und wenn sie es

wüssten, würden sie es nicht verstehen. Niemand
versteht es.

Meine

Diener haben heute einen weiteren

Freiwilligen zu mir gebracht. Trotz der Barriere

dieser hinterwälderischen Eispriester kann ich mich

Ich

habe es vollbracht! Mit der neuen

Konstruktion, die ich liebevoll den Thron nenne ist
es mir gelungen meinen Alterungsprozess endgültig

zu stoppen. Mithilfe des Neutralisators konnte ich
den Kristall aus der alten Konstruktion

herauslösen und in die neue Maschine einsetzen.
Wenn ich nun genug Nachschub an magischen

Artefakten und Versuchsobjekten habe, sollte es

mir möglich sein die restlichen 730 Jahre bis zu
Vrakaz erwachen zu überstehen.

Der Gedanke, dass Vrakaz mich als seinen

Größten Diener erkennt, lässt mich vor Freude
erschauern.

Solange es mir gelingt, Lebenszeit und neue

Lebenskraft genau in Waage zu halten, droht

Bald

habe ich es geschafft. Fast 1000 Jahre

sind seit der Zeit auf dem Schlachtfeld vergangen.
Bald werde ich die Belohnung für all meine

Mühen erhalten. Vrakaz wird zurückkehren und
mich, Siegfried, seinen treuen Anhänger sehen.
Ich kann diesen Moment kaum erwarten.

Die Erinnerung an die Wärme und Geborgenheit
meines Gottes ist noch tief in mir verwurzelt. Nur

wenn ich die reinen Lebenskräfte des Kristalls in
mich aufnehme, habe ich ein annähernd ähnliches
Gefühl.

Auf

meinen Reisen habe ich viele wertlose und

wertvolle magische Artefakte gesammelt. Doch

immer noch ist die regenerative Lebenskraft der

Verrat! Heuchelei! Lügen!

Vrakaz, der Gott des Todes? Niemals!

Dieser Priester muss gelogen haben! Niemals

würde der Gott des Lebens sich gegen seine eigene
Schöpfung wenden. Ich kenne Vrakaz wie niemand
sonst in dieser Welt. Er liebt seine Schöpfung.
Nur Verrat und Lügen könnten ihn dazu

bringen. Es ist das Werk des Fährmanns, da bin
ich mir sicher! Ein böser Scherz des Schicksals
führwahr.

Sollte es dennoch stimmen, dann wird es meine
Aufgabe sein, Vrakaz auf den rechten Pfad
zurückzuführen!

Der Priester, welcher an meine Tür klopfte, ich

wünschte die Bauern hätten ihn getötet! Doch so

stand er plötzlich vor meiner Tür. Berichtete mir
von seinem Gott, Vrakaz dem Gott des Todes.

Wollte mich auf den rechten Pfad zurückführen.
Mich! Siegfried! Verblendeter Narr!

Der Kristall hat ihm so viel seiner Kraft

geraubt, dass sie sich nicht regenerieren wird. Er
wird sterben und zu seinem falschen Gott gehen.

Und doch habe ich ihn unterschätzt. Er entriss
mir die Maske und zerstörte den Kristall des
Throns.

Die Maske zu ersetzen wird einige Zeit in

Anspruch nehmen, aber viel schlimmer ist der
Verlust des Kristalls.

Solange die Eisbarriere dort ist, kann ich keinen
Ersatz aus der Höhle besorgen. Noch bleibt mir

Vor

einigen Tagen gab es ein starkes Beben.

Selbst von meinem Haus aus konnte ich die

einbrechenden Mauern des Eistempels hören.
Ich sah den Zug der verzagten überlebenden

Eispriester wie sie davonrannten. Offensichtlich
haben sie diese Eisdämonin, die sie anbeten,
erzürnt.

Mir soll es recht sein. Wenn sie nicht

wiederkommen wird die Barriere die mich von
meinem Kristall abhält schwächer werden und
verschwinden.

Ich lasse mich nicht aufhalten! Ich werde eine

neue Maske hergestellen, und sobald ich durch
die Barriere treten kann, werde ich jemanden

finden der mir einen Kristall aus den Höhlen

Orkschimmel

ist ein Pilz welcher, als Salbe

verwendet, geeignet ist Untote zu vertreiben. Doch

ich habe entdeckt, dass dem unscheinbaren Gewächs
noch weitere Eigenschaften innewohnen.

Nutzt man die Orkschimmelsalbe im Zusammenhang
mit dem Kleber aus der Höhlenfeuerpflanze lässt
sich ein effektiver Neutralisator herstellen.

Dazu muss die Salbe in einen flüssigen Zustand
gebracht werden. Fügt man dann langsam meine

alchemistische Substanz unter gutem Rühren hinzu
bis eine homogene Masse entstanden ist, lässt sich
dadurch eine Tinktur herstellen, welche eine
entgegengesetzte Wirkung erzielt.

Ich

habe den Neutralisator hergestellt und damit

ist die Grundlage der Substanz ein gewöhlicher
Klebstoff.

Für meine Bedürfnisse reichte es, einen Kleber
aus Hühnerknochenpulver und Wasser

herszustellen. Wichtig ist dabei, dass das

Mengenverhältnis wie bereits beschrieben nicht

verändert wird, um die Viskosität des Klebers zu
erhalten.

Anschließend nehme man genau 4 Blütenblätter
der Blume, welche sich nicht am äußeren oder
am inneren Rand der Blüte befinden sowie 5
Pollenstränge ohne ihren Stiel und gebe das

Ganze in eine Tasse kochendes Wasser. Das ganze
wird unter gelegentlichem, vorsichtigem Umrühren
5 Minuten gekocht. Danach ist es besonders

wichtig, die Temperatur des Klebers nicht höher
als 70 Grad zu erhitzen. Wird der Kleber zu
heiß findet kein Verbindungsprozess mit der

Extraktionsliege mit Fixierungspunkten und
Kristallhalterung

Blütenessenz statt. Gleichzeit muss die

Blütenessenz mindesten auf 50 Grad erhitzt
werden. Gibt man die Essenz zu kalt in den

Kleber kann keine gleichmäßige Vermengung

stattfinden. Hält man die beiden Substanzen in

diesem Bereich bei ungefähr gleicher Temperatur
kommt dabei eine gleichmäßige klebrige Substanz

heraus, welche in der Lage ist magische Energien
zu leiten.

Wichtig bei der Verarbeitung der seltenen Blume
ist zu beachten, dass die Pflanze auf Licht zu

reagieren scheint. Daher habe ich Vorsichtsmaß-

Fixierungspunkte für die Extremitäten sorgen für
eine gleichmäßige Extraktion der Lebensenergie.

Eine Halterung für den Kristall befindet sich im

Bereich des Skrotums. Je nach Versuchsobjekt ist

wird zur Weiterverarbeitung der Essenz ein

haben wir einen einfachen Destilationsprozess

über eine Verankerung

Meister Gathor ist sehr darauf bedacht, dass die

Rundkolben verwendet, welcher auf beiden Seiten
gehalten wird. Überschüssiger
Druck wird

Schüler über die Fähigkeit verfügen Heiltränke

durch zwei

herzustellen.

gegenüberliegende

Mithilfe dieser Destille habe

Druckventile abgelassen.

Die Stärkungskraft wird durch die Zugabe von

Mondwurz oder Nachtblume deutlich gesteigert.
Dazu muss die Pflanze mit einem Mörser
zerstoßen werden. Anschließend wird

die Essenz

wie bereits bescherieben mit den Mineralsalzen
vermengt.

durchgeführt.

Wichtig hierbei ist, die Pflanze und die Salze zu-

ich heute einen Heiltrank
hergestellt.

Die Wirkung des Trankes

konnte ich schon im Anschluss testen als

seine Destille explodiert ist und er sich die

Lark

Hände bös verbrüht hat.

Dieser Unglücksrabe hatte vergessen das Ventil zu
öffnen. Mein Heiltrank ließ die Verbrühungen

verschwinden und Meister Gathor lobte mich vor

Zur

Herstellung von Salben gegen Untote

Man nehme 15 Orkschimmler und trockne sie
etwa 2 Stunden über einem Feuer.

Danach werden die Pilze zu einem feinen Pulver
zermalen.

Das Pulver wird gleichmäßig in einen halben

Becher Baumharz eines Nadelbaumes eingerührt.
Der Rührvorgang

sollte mindestens 5 Minuten

betragen bis die Bestandteile sich alle im Harz
gelöst haben.

ist durch die aufrechte Position
bei der

Extraktion und die

Neupositionierung des Kristalls
ist mit eine Steigerung um

mehrere Stunden gelungen. Die
Verbindung der Throns und des

Klebers mit dem Kristall sorgt dafür, dass eine
Gleichmäßige Extraktion gewährleistet wird und
weitere Unfälle durch zu schnellen Entzug
vermieden werden.

Der

Kristall befindet sich

Die so hergestellte Salbe verströmt einen

durch die neue Halterung

untote Wesen auf Abstand zu halten.

Versuchspbjektes. Auf diese

abartigen Geruch, der in der Lage ist niedere

direkt über dem Gehirn des


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