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2011 . August . 16

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Jedes Jahr werden Jungen und Mädchen Opfer von Verbrechen. Erwachsene sowie Jugendliche meinen es manchmal nicht gut mit Kindern. Sie tun Kindern weh, sie entführen Kinder, sie zwingen Kinder zu sexuellen Handlungen und manchmal töten sie Kinder sogar. Diese Fibel ist durch den Eltern- und Notfall-Teil ein aktiver Beitrag zur Vorbeugung von Verbrechen an Kindern. Durch den Kinder-Teil fördert sie außerdem den Austausch zwischen Eltern und ihren Kindern über dieses Thema. Damit ist diese Fibel eine Anregung für die gesamte Familie und darüber hinaus auch für ihr Umfeld. Autor Prof. Adolf Gallwitz Wir machen Kinder stark und sicher. Hotline 0800 0116000 (gebührenfrei/24 h) Initiative Vermisste Kinder Community Interest Company Oehleckerring 22 – 24 22419 Hamburg im notfall sollten sie es wissen 040 . 22 81 39 77 Telefon 040 . 22 81 39 77-9 Fax info@vermisste-kinder.de www.vermisste-kinder.de und bemerken schnell, wenn etwas nicht stimmt. kinder schutz fibel i Wir warten nicht, sondern handeln. von Prof. Adolf Gallwitz © 2008 i  Die ersten Stunden sind entscheidend. Aktuelle Fotos vermisster Kinder, Informationen und Ratschläge im Internet unter www.vermisste-kinder.de i Wir sind über die Pläne unserer Kinder informiert i Wir telefonieren und suchen mit System. i Wir lassen uns helfen und besprechen uns. i Wir erstatten eine Vermisstenanzeige bei der Polizei. i F  ür die Aufnahme einer Vermisstenanzeige bei der Polizei gibt es keine Wartezeit. Konzept, Text und Gestaltung plan c, Düsseldorf, www.plan-c-online.de Anke von Bremen, Nilab Amir, Norbert Herwig Lektorat Christoph Moors Foto F1 online Druck KL Druck | Kürten & Lechner GmbH Wir danken plan c, Christoph Moors, F1 online und KL Druck für ihre Unterstützung. sie knnen jetzt schon vorbeugen du schtzt dich und deine freunde i Z usammen mit deinen Freunden achtest du darauf, was um euch herum passiert. iH  alte dich möglichst immer dort auf, wo auch andere Menschen sind. i S chäme dich nie dafür, Angst zu haben. Deine Angst kann dein Leben retten. iD  u kannst „Hilfe“ schreien, Hilfe holen und weglaufen. i Du kannst deinen Eltern alles erzählen. iW  enn dich jemand anspricht, wenn dir etwas auffällt, wenn du etwas erlebst, erzählst du es deinen Eltern. du hast rechte i K einer kann dir einfach etwas befehlen, nur weil er älter ist als du! iN  ur manche Erwachsene können dir überhaupt etwas sagen. iW  enn du dich unwohl fühlst, wenn du Angst hast, hast du das Recht, „Nein“ zu sagen. iN  iemand hat das Recht, etwas von dir zu verlangen, was du nicht möchtest. iD  einen Namen und deine Adresse gehen nur deinen Lehrer und die Polizei etwas an. iW  er deinen Namen oder den Namen deiner Eltern kennt, ist immer noch ein Fremder. i dir keine Aufträge geben. iD  u gibst Fremden weder deinen Namen noch deine Adresse, auch nicht im Internet. i Du bestimmst, wer dich anfassen darf. iW  enn du dich mit Personen treffen willst, die du im Internet kennengelernt hast, sprichst du darüber vorher mit deinen Eltern. i du hast gute gewohnheiten Du steigst nicht zu Fremden ins Auto. iD  u unterhältst dich nicht mit Fremden und lässt Du lässt dich nur anfassen, wenn du es möchtest. i Du sagst laut „Nein“, wenn du dich unwohl fühlst. Eltern kennen ihre Kinder. iW  ir interessieren uns dafür, was unsere Kinder tun, wo sie sind, wie es ihnen geht und was sie erlebt haben. iW  ir machen unseren Kindern die Umgebung vertraut, geben ihnen Orientierung, zeigen gute und schlechte Plätze. iW  ir üben mit den Kindern „Hilfe holen“ oder „telefonieren“. iU  nsere Kinder haben eine Telefonkarte oder Kleingeld „für den Notfall“. Sie wissen, dass der Notruf 110 aus Telefonzellen kostenlos ist und dass sie auch übers Handy die 110 anwählen können. iW  ir spielen mit unseren Kindern „Was-tun-wenn“-Spiele. iW  ir kennen die Vorlieben und Gewohnheiten unserer i F remde sind alle Menschen, die deine Eltern nicht kennen. i iD  u benutzt nur Wege in die Schule oder zu Freunden, die deine Eltern kennen. iD  u gehst immer die gleichen Wege in die Schule oder zu Freunden. iD  u weißt, wo du deine Freunde findest. iD  u spielst nicht in Gegenden, in denen wenige andere Menschen sind. iD  u beobachtest deine Umgebung, du bist wachsam. iW  enn du ungewöhnliche Dinge siehst, läufst du nach Hause oder in ein Geschäft. Kinder. iW  ir sprechen mit unseren Kindern über die Gefahren, die im Internet lauern. iW  ir kennen Vor- und Nachnamen sowie Telefonnummern aller Freunde unserer Kinder. iW  ir regen in Kindergarten und Schule den Austausch von Anschriften und Telefonnummern an. iW  ir besprechen uns mit anderen Familien, wie wir uns im Notfall verständigen und beim Suchen vorgehen. iU  nsere Kinder vertrauen uns, sie erzählen uns alles. iW  ir legen in der Familie Wert auf Offenheit, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. iW  ir sprechen über Dinge, wie sie sind, z. B. über Sexualität, Missbrauch, Gefahren, Missverständnisse, Täter, Situationen.

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