PDF Archive

Easily share your PDF documents with your contacts, on the Web and Social Networks.

Share a file Manage my documents Convert Recover PDF Search Help Contact



MentoRing Flyer 2017 web .pdf


Original filename: MentoRing_Flyer_2017_web.pdf

This PDF 1.5 document has been generated by Adobe InDesign CS5 (7.0.4) / Adobe PDF Library 9.9, and has been sent on pdf-archive.com on 08/08/2017 at 17:12, from IP address 217.91.x.x. The current document download page has been viewed 245 times.
File size: 346 KB (2 pages).
Privacy: public file




Download original PDF file









Document preview


Grenzerfahrungen – im Tandem voneinander lernen
Grenzen können blockieren, behindern, aber auch überwunden werden – äußere Begrenzungen ebenso wie innere. Mentoring kann gerade in solchen Situationen, in
denen Mentees an Grenzen stoßen (z.B. beim Ankommen,
Einleben oder der Teilhabe in der Gesellschaft, bei der
schulischen, der beruflichen oder der Persönlichkeitsentwicklung) ein wertvolles Tool sein, diese zu überwinden.
Grenzen können aber auch zur Sicherheit beitragen. In
Mentoringbeziehungen führen sie dazu, dass der Umfang,
die Zielsetzung und der Einsatz der Engagierten einen hilfreichen Rahmen erfahren. Grenzen zu ziehen kann also
auch im positiven Sinne dazu führen, das Engagement
zufrieden und erfolgreich ausfüllen zu können.

Der Mentor.Ring Hamburg e.V. ist ein
Zusammenschluss von Hamburger
gemeinnützigen Projekten im Bereich
Kinder- und Jugendmentoring. Als Plattform
für fachlichen Austausch trägt der in 2012
gegründete Verein zum Erfahrungstransfer,
zur Qualitätssicherung und zur Verbreitung
der Mentoring-Idee bei.

www.mentoringtag.de
Kontakt:
Mentor.Ring Hamburg e.V.
Tel
040/361 38 - 770
Fax
040/361 38 - 774
Email info@mentor-ring.org

In Kooperation mit

Hamburg

Fotocredit: Fotolia; Layout: Anja v. Zitzewitz

Wir freuen uns auf Sie und Ihre interessanten Beiträge in
den Foren und Workshops!

Freitag, 15. September 2017
10.30 -18.00 Uhr, Körber-Stiftung,
Kehrwieder 12, 20457 Hamburg

Informationen und Anmeldung zum
9. Hamburger Mentoringtag unter
www.mentoringtag.de

Der Mentoringtag beginnt mit einem Vortrag von Susanne Huth, der Geschäftsführerin der INBAS-Sozialforschung
GmbH und Sprecherin der „AG Migration, Teilhabe, Vielfalt“ des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Seit vielen Jahren ist sie mit der wissenschaftlichen Begleitung und Erforschung des bürgerschaftlichen
Engagements, auch im Zusammenhang mit den Themen
Zuwanderung, gesellschaftliche Teilhabe, interkulturelle
Öffnung, Potenziale von Migrantenorganisationen befasst.
In sechs Workshops tauschen sich im Anschluss daran
Praktiker aus Mentor- und Patenprojekten zu ihren Fragen
aus der Praxis aus. Die letzte Phase des Fachtages besteht
aus strukturierten Gesprächsrunden, die der Vertiefung der
Workshopimpulse, dem Erfahrungsaustausch und vor allem der Möglichkeit der Vernetzung dienen.
Der 9. Fachtag des Mentor.Ring Hamburg e.V. richtet sich
an Projekte, Schulen, Mentorinnen und Mentoren sowie an
alle Menschen, die an Fragen der Qualitätsentwicklung in
diesem Bereich interessiert sind. Er findet in Kooperation
mit der Behörde für Schule und Berufsbildung und der
Körber-Stiftung statt.

Grenzerfahrung –
im Tandem
voneinander lernen.
9. Hamburger
Mentoringtag

Der Hamburger Mentoringtag findet statt in Kooperation und mit Unterstützung
des durch Bundes- und Stiftungsmittel finanzierten Projekts „Landungsbrücken
für Geflüchtete“ der BürgerStiftung Hamburg.

fotolia_45415354

9. MENTORINGtag ABLAUF

9. MENTORINGtag ABLAUF

9. MENTORINGtag ABLAUF

10.00 Ankommen

Workshop 1
Vom konstruktiven Umgang mit eigenen Grenzen
Für MentorInnen gibt es immer wieder Situationen, in
denen es angebracht wäre, „nein“ zu sagen, sich vor zu viel
Arbeit zu schützen und sich abzugrenzen, um auf lange
Sicht gerne helfen zu können. Lernen Sie mit Hilfe der
Methode des Inneren Teams verschiedene Bedürfnisse zunächst klar zu erkennen und zu benennen. Wir erarbeiten
im Workshop konkrete Möglichkeiten der konstruktiven
Abgrenzung.
Larissa Stierlin Doctor, Schulz von Thun Institut

Workshop 4
Das Eigene und das Fremde
Die Begegnung mit manchmal irritierenden „fremden“
Werten und Verhaltensweisen fordert uns heraus, einerseits neue Wege der Verständigung zu suchen und
dabei eigene Grenzen zu erweitern und zu überschreiten, andererseits aber auch uns über eigene Tabus und
nicht verhandelbare Werte und Standards klar zu werden. Lernen Sie eigene wiederkehrende Muster zu erkennen und gelungene Situationen zu vervielfältigen.
Nida Yapar, Hamburger Institut für Interkulturelle Pädagogik

Workshop 2
Sicherer Ort? Aber sicher!
Traumatisch belastete Kinder und Jugendliche erleben
Gefühle von Angst, Hilflosigkeit und Ohnmacht, die sie
nicht selten auf ihre MentorInnen übertragen und sie
damit an ihre Grenzen bringen können. Lernen Sie den
traumapädagogischen Ansatz des „Sicheren Ortes“ kennen. Probieren Sie konkrete Werkzeuge aus, mit denen Sie
einen sicheren Ort herstellen und ihre Mentees hilfreich
begleiten können.
Bea Theunissen, Allerleirauh e. V.

Workshop 5
Ein Patenprojekt managen –
Aufgaben und Rollen der Koordination
Im Workshop erhalten KoordinatorInnen die Gelegenheit
abseits vom Alltagsgeschäft ihre eigene Rolle im Spannungsfeld zwischen ProjektleiterInnen, FreiwilligenmanagerInnen und oftmals auch als interkultureller VermittlerInnen und KonfliktmanagerInnen zu reflektieren und sich
mit Gleichgesinnten darüber auszutauschen. Wie können
Prioritäten angesichts der vielfältigen Aufgaben gesetzt
werden? Wie kann mit den Spannungen zwischen Hauptund Ehrenamt umgegangen werden?
Bettina Jantzen, Ehlerding-Stiftung,
und Volker Uhl, BürgerStiftung Hamburg

10.30

Eröffnung

Begrüßung durch Karin Haist, Körber-Stiftung,
und Lars Rieck, Mentor.Ring Hamburg e.V.
11.00


Chancen und Grenzen des ehrenamtlichen Engagements in Patenschaften

Fachvortrag: Susanne Huth, INBAS-Sozialforschung GmbH
Wenn es um Chancen und Grenzen ehrenamtlichen Engagements geht, dreht sich die Diskussion zumeist um
die Abgrenzung zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen
und wird dann auf die Formel „Professionalität versus
Ehrenamt“ reduziert. Dabei agieren die Ehrenamtlichen
in Patenschafts- und Mentoringbeziehungen durchaus
professionell. Sie stoßen jedoch dann an Grenzen, wenn
Ansprüche und Erwartungen an sie gestellt werden, die
über die Zielsetzungen von Paten- und Mentorprojekten hinausgehen, oder wenn die Ehrenamtlichen und
die Begleiteten unterschiedliche Vorstellungen von ihren Aufgaben und Rollen haben. Um die Chancen des
ehrenamtlichen Engagements zur Entfaltung bringen zu
können, sind daher auch immer wieder Abgrenzungen
nötig – zum Schutz der Ehrenamtlichen wie auch der Begleiteten.
Anschließend: Interviewrunde mit Expertinnen und Experten und erfahrenen Mentorinnen und Mentoren.
12.15
12.30
13.30
15.30
16.00

17.45

Ehrung von Mentorinnen und Mentoren
Mittagsimbiss im Foyer
Arbeit in Workshops
Kaffeepause
Erfahrungsaustausch und Vernetzungsgespräche in Gruppen
Abschluss Margret Lehnhof-Ntim, Mentor.Ring e.V.

Moderation: Anita Hüseman,

KALEIDOSKOP Theater und Kommunikation, Hamburg

Workshop 3
Die Kunst des Zuhörens verstehen und trainieren
Wie kann ich meinen Mentee besser verstehen und in einen konstruktiven Dialog kommen? Und wie bleibe ich
als KoordinatorIn mit meinen MentorInnen in Kontakt?
Lernen Sie eine konstruktive Gesprächsatmosphäre zu
erzeugen. Wenn Sie Ihr Gegenüber verstehen und gleichzeitig in der Lage sind, empathisch Resonanz zu geben,
erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Sie ihn im Gespräch erreichen und ihn zu etwas bewegen können.
Lisa Roth, Trainerin und Beraterin

Workshop 6
Gute Praxis – Patenprojektmodelle
Die Herausforderungen in Patenprojekten sind überall
ähnlich: Mentees und Ehrenamtliche müssen gewonnen,
ausgewählt und vorbereitet werden, Rollen und Zielsetzung müssen geklärt und die Tandems gut betreut werden. Dafür werden verschiedene Lösungen genutzt. Im
Workshop werden neue Ansätze aus der Praxis vorgestellt
und Rahmen- und Gelingensbedingungen diskutiert, um
Anregungen für die eigene Projektweiterentwicklung zu
ermöglichen.
Lena Blum, BürgerStiftung Hamburg


MentoRing_Flyer_2017_web.pdf - page 1/2
MentoRing_Flyer_2017_web.pdf - page 2/2

Related documents


mentoring flyer 2017 web
jahrensuebersicht 2016 2017
exkursion fdz pilsen
hms digitale medien f r fl chtlinge
hamburger abendblatt 30 11 15
masterarbeit hinweise


Related keywords