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2017 . August . 8

MentoRing Flyer 2017 web

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Grenzerfahrungen – im Tandem voneinander lernen Grenzen können blockieren, behindern, aber auch überwunden werden – äußere Begrenzungen ebenso wie innere. Mentoring kann gerade in solchen Situationen, in denen Mentees an Grenzen stoßen (z.B. beim Ankommen, Einleben oder der Teilhabe in der Gesellschaft, bei der schulischen, der beruflichen oder der Persönlichkeitsentwicklung) ein wertvolles Tool sein, diese zu überwinden. Grenzen können aber auch zur Sicherheit beitragen. In Mentoringbeziehungen führen sie dazu, dass der Umfang, die Zielsetzung und der Einsatz der Engagierten einen hilfreichen Rahmen erfahren. Grenzen zu ziehen kann also auch im positiven Sinne dazu führen, das Engagement zufrieden und erfolgreich ausfüllen zu können. Der Mentor.Ring Hamburg e.V. ist ein Zusammenschluss von Hamburger gemeinnützigen Projekten im Bereich Kinder- und Jugendmentoring. Als Plattform für fachlichen Austausch trägt der in 2012 gegründete Verein zum Erfahrungstransfer, zur Qualitätssicherung und zur Verbreitung der Mentoring-Idee bei. www.mentoringtag.de Kontakt: Mentor.Ring Hamburg e.V. Tel 040/361 38 - 770 Fax 040/361 38 - 774 Email info@mentor-ring.org In Kooperation mit Hamburg Fotocredit: Fotolia; Layout: Anja v. Zitzewitz Wir freuen uns auf Sie und Ihre interessanten Beiträge in den Foren und Workshops! Freitag, 15. September 2017 10.30 -18.00 Uhr, Körber-Stiftung, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg Informationen und Anmeldung zum 9. Hamburger Mentoringtag unter www.mentoringtag.de Der Mentoringtag beginnt mit einem Vortrag von Susanne Huth, der Geschäftsführerin der INBAS-Sozialforschung GmbH und Sprecherin der „AG Migration, Teilhabe, Vielfalt“ des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Seit vielen Jahren ist sie mit der wissenschaftlichen Begleitung und Erforschung des bürgerschaftlichen Engagements, auch im Zusammenhang mit den Themen Zuwanderung, gesellschaftliche Teilhabe, interkulturelle Öffnung, Potenziale von Migrantenorganisationen befasst. In sechs Workshops tauschen sich im Anschluss daran Praktiker aus Mentor- und Patenprojekten zu ihren Fragen aus der Praxis aus. Die letzte Phase des Fachtages besteht aus strukturierten Gesprächsrunden, die der Vertiefung der Workshopimpulse, dem Erfahrungsaustausch und vor allem der Möglichkeit der Vernetzung dienen. Der 9. Fachtag des Mentor.Ring Hamburg e.V. richtet sich an Projekte, Schulen, Mentorinnen und Mentoren sowie an alle Menschen, die an Fragen der Qualitätsentwicklung in diesem Bereich interessiert sind. Er findet in Kooperation mit der Behörde für Schule und Berufsbildung und der Körber-Stiftung statt. Grenzerfahrung – im Tandem voneinander lernen. 9. Hamburger Mentoringtag Der Hamburger Mentoringtag findet statt in Kooperation und mit Unterstützung des durch Bundes- und Stiftungsmittel finanzierten Projekts „Landungsbrücken für Geflüchtete“ der BürgerStiftung Hamburg. fotolia_45415354 9. MENTORINGtag ABLAUF 9. MENTORINGtag ABLAUF 9. MENTORINGtag ABLAUF 10.00 Ankommen Workshop 1 Vom konstruktiven Umgang mit eigenen Grenzen Für MentorInnen gibt es immer wieder Situationen, in denen es angebracht wäre, „nein“ zu sagen, sich vor zu viel Arbeit zu schützen und sich abzugrenzen, um auf lange Sicht gerne helfen zu können. Lernen Sie mit Hilfe der Methode des Inneren Teams verschiedene Bedürfnisse zunächst klar zu erkennen und zu benennen. Wir erarbeiten im Workshop konkrete Möglichkeiten der konstruktiven Abgrenzung. Larissa Stierlin Doctor, Schulz von Thun Institut Workshop 4 Das Eigene und das Fremde Die Begegnung mit manchmal irritierenden „fremden“ Werten und Verhaltensweisen fordert uns heraus, einerseits neue Wege der Verständigung zu suchen und dabei eigene Grenzen zu erweitern und zu überschreiten, andererseits aber auch uns über eigene Tabus und nicht verhandelbare Werte und Standards klar zu werden. Lernen Sie eigene wiederkehrende Muster zu erkennen und gelungene Situationen zu vervielfältigen. Nida Yapar, Hamburger Institut für Interkulturelle Pädagogik Workshop 2 Sicherer Ort? Aber sicher! Traumatisch belastete Kinder und Jugendliche erleben Gefühle von Angst, Hilflosigkeit und Ohnmacht, die sie nicht selten auf ihre MentorInnen übertragen und sie damit an ihre Grenzen bringen können. Lernen Sie den traumapädagogischen Ansatz des „Sicheren Ortes“ kennen. Probieren Sie konkrete Werkzeuge aus, mit denen Sie einen sicheren Ort herstellen und ihre Mentees hilfreich begleiten können. Bea Theunissen, Allerleirauh e. V. Workshop 5 Ein Patenprojekt managen – Aufgaben und Rollen der Koordination Im Workshop erhalten KoordinatorInnen die Gelegenheit abseits vom Alltagsgeschäft ihre eigene Rolle im Spannungsfeld zwischen ProjektleiterInnen, FreiwilligenmanagerInnen und oftmals auch als interkultureller VermittlerInnen und KonfliktmanagerInnen zu reflektieren und sich mit Gleichgesinnten darüber auszutauschen. Wie können Prioritäten angesichts der vielfältigen Aufgaben gesetzt werden? Wie kann mit den Spannungen zwischen Hauptund Ehrenamt umgegangen werden? Bettina Jantzen, Ehlerding-Stiftung, und Volker Uhl, BürgerStiftung Hamburg 10.30 Eröffnung Begrüßung durch Karin Haist, Körber-Stiftung, und Lars Rieck, Mentor.Ring Hamburg e.V. 11.00 Chancen und Grenzen des ehrenamtlichen Engagements in Patenschaften Fachvortrag: Susanne Huth, INBAS-Sozialforschung GmbH Wenn es um Chancen und Grenzen ehrenamtlichen Engagements geht, dreht sich die Diskussion zumeist um die Abgrenzung zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen und wird dann auf die Formel „Professionalität versus Ehrenamt“ reduziert. Dabei agieren die Ehrenamtlichen in Patenschafts- und Mentoringbeziehungen durchaus professionell. Sie stoßen jedoch dann an Grenzen, wenn Ansprüche und Erwartungen an sie gestellt werden, die über die Zielsetzungen von Paten- und Mentorprojekten hinausgehen, oder wenn die Ehrenamtlichen und die Begleiteten unterschiedliche Vorstellungen von ihren Aufgaben und Rollen haben. Um die Chancen des ehrenamtlichen Engagements zur Entfaltung bringen zu können, sind daher auch immer wieder Abgrenzungen nötig – zum Schutz der Ehrenamtlichen wie auch der Begleiteten. Anschließend: Interviewrunde mit Expertinnen und Experten und erfahrenen Mentorinnen und Mentoren. 12.15 12.30 13.30 15.30 16.00 17.45 Ehrung von Mentorinnen und Mentoren Mittagsimbiss im Foyer Arbeit in Workshops Kaffeepause Erfahrungsaustausch und Vernetzungsgespräche in Gruppen Abschluss Margret Lehnhof-Ntim, Mentor.Ring e.V. Moderation: Anita Hüseman, KALEIDOSKOP Theater und Kommunikation, Hamburg Workshop 3 Die Kunst des Zuhörens verstehen und trainieren Wie kann ich meinen Mentee besser verstehen und in einen konstruktiven Dialog kommen? Und wie bleibe ich als KoordinatorIn mit meinen MentorInnen in Kontakt? Lernen Sie eine konstruktive Gesprächsatmosphäre zu erzeugen. Wenn Sie Ihr Gegenüber verstehen und gleichzeitig in der Lage sind, empathisch Resonanz zu geben, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Sie ihn im Gespräch erreichen und ihn zu etwas bewegen können. Lisa Roth, Trainerin und Beraterin Workshop 6 Gute Praxis – Patenprojektmodelle Die Herausforderungen in Patenprojekten sind überall ähnlich: Mentees und Ehrenamtliche müssen gewonnen, ausgewählt und vorbereitet werden, Rollen und Zielsetzung müssen geklärt und die Tandems gut betreut werden. Dafür werden verschiedene Lösungen genutzt. Im Workshop werden neue Ansätze aus der Praxis vorgestellt und Rahmen- und Gelingensbedingungen diskutiert, um Anregungen für die eigene Projektweiterentwicklung zu ermöglichen. Lena Blum, BürgerStiftung Hamburg

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